V. Prüfung.
Die öffentliche Prüfung, zu der hiermit die Angehörigen der Schüler, sowie alle Freunde und Gönner der Anstalt geziemend eingeladen werden, findet an folgenden Tagen statt:
A. Prüfung an der Vorbereitungs-Schule- Mittwoch, den 29. März, vormittags von 8 ½— 12 Uhr, nachmittags von 2 ½— 5 Uhr. Donnerstag, den 30. März, vormittags von 8 ½— 12 Uhr, nachmittags von 2 ½2— 5 Uhr.
B. Prüfung an der RKeal-Schule. Freitag, den 31. März, vormittags von 8— 12 Uhr, nachmittags von 2 ½— 5 ½ Uhr. Samstag, den 1. April, vormittags von 8— 11 Uhr.
Am Nachmittag von 2 ½ Uhr an Schlussaktus in der Aula der Anstalt.
VI. Anfang des neuen Schuljahres.
a. Vorbereitungs-Schule.
Die Vorbereitungsschule bildet Knaben vom sechsten bis zum zehnten Jahre vor zum Eintritt in die Sexta der Realschule II. O., des Realgymnasiums und des humanistischen Gymnasiums.
In die unterste Klasse(4) können solche Knaben eintreten, die vor Ablauf des Jahres 1882 sechs Jahre alt werden. Diejenigen, welche in eine höhere Klasse(3, 2, 1) eintreten sollen, werden einer Prüfung unterworfen und haben sich zu diesem Zwecke schon Montag den 17. April um 8 Uhr frühe einzufinden.
Die Anmeldungen sind am 14. und 15. April bei dem Direktor(Oranienstrasse 7, Zimmer No. 19) zu machen, und es ist dabei 1) der Geburtsschein, 2) der Impfschein und 3) das letzte Schulzeugnis vorzulegen.
Das Schulgeld beträgt jährlich 60 Mark und wird für den zweiten Bruder auf 40 Mark, für den folgenden auf 30 Mark ermässigt. Für die Söhne auswärtiger Eltern beträgt dasselbe 75 Mark.
Der neue Jahreskursus beginnt Montag, den 17. April.
Die Schüler haben sich an diesem Tage, vormittags 10 Uhr, in dem Schulgebäude der Oranien- strasse oder in dem auf dem Markte einzufinden.
b. Realschule.
Die städtische Realschule II O. ist eine höhere Bildungsanstalt, welche vorwiegend Knaben für diejenigen Berufsarten vorbereitet, die ein grösseres Mass von Wissen verlangen, als es die Elementar- und Mittelschulen geben, ohne dass zur Erwerbung dieses Masses nützlicher Kenntnisse noch später der Besuch einer Hochschule nõtig wäre. Der Vorzug unserer Anstalt den Gymnasien und Real-


