Aufsatz 
Geschichte der Realschule II. O. zu Wiesbaden / A. Güth
Entstehung
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darinnen Aufnahme, ebenso das mit derselben 1845 verbundene Realgymnasium. Dieses wurde, als 1857 die 4 unteren Klassen getrennt und zu der selbständigen höheren Bürgerschule organisiert wurden, in dem Münzgebäude(seinem jetzigen Lokale) und dem früheren Gasthofe zum Schützen- hof untergebracht.

Der neuen Anstalt konnten schon mit Rücksicht auf ihre steigende Schülerzahl die seit- herigen Räume nicht mehr genügen. Disciplin wie Unterricht litten infolge des Mangels an einem eigenen und für ihre Zwecke ausreichenden Lokale. Diesem Mangel wurde abgeholfen durch die Errichtung des Schulhauses in der Oranienstrasse, das am 4. Mai 1868 eröffnet wurde(s. S. 23).

c. Lehrer. Durch Reskript der Herzogl. Landesregierung vom 1. April 1857 wurden zu Mitgliedern

des Lehrerkollegiums ernannt: 8 L olleg Polackb. O. ¹8) 1877.

1 1) Rektor J. F. A. Polack, Ilgen bis O. 1861. 2) Conrektor O. P. R. IIgen, 11af7 2t 1 9. 3) Collaborator K. W. Unverzagt, Thielmann bis 1. 4) Oberlehrer Dr. J. Ph. Thielmann, lenser ae 1861. 5) Sprachlehrer H. Henry, Leyendecker bis

g.. O. 1859. 6) Schreiblehrer H. Leyendecker, Solreuer bis. 10. 7) Zeichenlehrer H. J. Scheuer. Nov. 1857.

Den evangelischen Religionsunterricht gaben Rektor Polack und Dr. Thielmann; den katholischen Dekan Petmecky und Kaplan Schmidt. Da Scheuer bald schwer erkrankte und am 10. November 1857 starb, so wurde der Architekt Bogler mit Erteilung des Zeichenunter- richts beauftragt. Lebrer Stahl von der Vorbereitungsschule leitete den Turnunterricht.

Infolge der im nächsten Jahre eintretenden Erweiterung der Schule um Chun 28. März 1858.

1 Klasse wurden als weitere Lehrer Reallehrer Chun und Candidat Schäfer, bis O. 1864. ... Schäfer 24. Apr. letzterer provisorisch, angestellt. Für diesen, der schon im Herbste durch Ver- 1858 bis 8. Okt. 1858.

setzung an das Pädagogium zu Dillenburg ausschied, wurde der Candidat F. Leyen- Leyendecker 8. 6*.. Okt. 1858 bis O0. decker provisorisch berufen. Zum Zeichenlehrer wurde J. Müller von der 1861.

Geisenheimer Realschule ernannt und Ed. Friedrich zur Erteilung des Unter- Mer 7. än⸗ 5 8. 1874. richts in der Buchhaltung ermächtigt. Friedrich 28. März

Zu Ostern 1859, wo die Vorbereitungsschule dem Rektor der höheren PBürger- 1858 bis 1863. schule unterstellt wurde, wurde das Kollegium durch definitive Anstellung des Manus wen d Reallehrers A. Dillmann und provisorische Anstellung des Lehrgehilfen Kröck Kröckes. Apr. 1859 erweitert. Der Candidat Weldert wurde bis zu seiner schon im nächsten Jahre v Wit. 5. Jali erfolgenden Berufung an das hiesige Gymnasium aushilfsweise beschäftigt. 1859 bis 186) und

Das Lehrerpersonal erfuhr sogleich bei Beginn des Schuljahres 1861/62 186 nis CN l36 beträchtliche Veränderungen, indem IIgen an das Gymnasium zu Weilburg, Un- verzagt an das hiesige Realgymnasium und Leyendecker an das Gymnasium Wagner 0.1861 bis zu Hadamar versetzt wurden. Dagegen wurden an die höhere Bürgerschule der Con- 9. 1863.

Krebs O. 1861 bis O. rektor Herm. W 23nen zu Weilburg und der Collaborator Dr. Krebs zu Hadamar ver- 1874.

¹8) O.= Ostern.