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heit entspreche, daß also sein Glaube an den Herrn Jesus, seine Hingabe an Jesus Lehren und Weisungen nicht auf menschlichem Meinen berühe, sondern auf dem, was der Herr Jesus nach dem Zeugnis von Augen- und Öhrenzeugen getan und geredet hat.
Der Evangelist Johannes bezeichnet 20, 30. 31 als den Zweck seines Schreibens fast das Gleiche: Er wolle dadurch die Christen in ihrem Glauben an Jesus stärken, sie sollen es er- kennen, daß der Herr Jesus nicht ein Mensch, nicht ein Prophet,
sondern Gottes Sohn ist und damit die höchste Autorität, so daß die geistige Gemeinschaft mit dem Herrn die Quelle
ihres geistigen Lebens bildet.(Der Ausdruck:„ev 19 oröuenı «vairov“ heißtnach neutestamentlicherAuffassung::„in Gemein- schaft mit seiner Persönlichkeit“, oder in geistiger Gemein- schaft mit der Persönlichkeit des Herrn). Der Evangelist Johannes ergänzt auch damit das von dem Evangelisten I,ukas(1, 4) Gesagte, er gibt an, welches die Grundlehre der Apostel gewesen ist, nämlich die, daß Jesus, der von Gott gesandte Messias, der Sohn Gottes ist, an den sich Jeder geistig anschließen muß(Glauben an seine Persönlichkeit) der hier auf Erden gesundes geistiges Leben besitzen und einst das vollkommne geistige Leben im Reiche Gottes ererben will.
So dürfte denn vielseitig und objektiv nachgewiesen sein, daß die Behauptung, der Apostel Johannes habe in Ephesus unter Vorlage des Lukasevangeliums sein Evangelium als Ergänzung oder Richtigstellung des von Lukas Berichteten geschrieben, keine haltlose, sondern eine wissenschaftlich wohl begründete ist und daß wir daher in den beiden Evangelien geschichtlich zuverläßige Berichte über das Leben des Herrn Jesus besitzen.|


