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ebenfalls nur diese Bedeutung des Täufers in Rede und Gesang dargelegt wird. Ergänzend fügt der Apostel Johannes den großen Gedanken hinzu, daß‘Gott den Ilerrn Jesus nicht ohne Vorbereitung in die Welt eintreten läßt. In ‘gleicher Weise spricht der Apostel V. 9—13 von der hohen Bedeutung des Herrn Jesus für die Welt, womit er die wehmütige Klage über der Welt Verstocktheit verbindet, offenbar ein Echo dessen, was der Jünger oft aus des Meisters Mund gehört hatte.
Ist die älteste Lesart des Schlusses von V. 13: eyerıjdn ‚die richtige, so wäre damit ein weiterer Berührungspunkt mit Lukas gegeben, indem damit auf die von Lukas aus- "drücklich berichtete übernatürliche Entstehung des leiblichen Lebens des Herrn angespielt würde.
Es liegt zu tage, wie enge Luk. 1 und Joh. 1, 1--13 mit einander verbunden sind.
3. Geburts- und Jugendgeschichte.
Da der Evangelist Lukas diesen Teil der Lebensgeschichte des Herrn in Kap. 2 ausführlich behandelt, so hat der Evangelist Johannes nichts hinzuzufügen. Er war kein Augenzeuge dieser Begebenheit und die ihm so nahe- stehende Mutter des Herrn, Maria, hatte ihm nichts mit- geteilt, was den Bericht des Lukas ergänzen könnte.
Daher erklärt es sich, daß Johannes nur kurz in der dem Vorhergehenden entsprechenden Form die Geburt des Herrn erwähnt(1, 14) und daran die Schilderung des Ein- drucks, welchen der Herr Jesus auf ihn gemacht hat, an- knüpft. nn Doch auch in diesen kurzen Bemerkungen glauben wir einen Reflex des Lukasevangeliums zu bemerken. Zwei Worte und Begriffe liegen in Joh. 1, 14 vor, welche sich auch Luk 2 finden: dog« und x«aoıs.
Von der do&« ist Luk. 2, 14 und Joh. 1, 14 die Rede. Das Wort dose übersetzen wir mit: geistige Vollkommen- heit, da in beiden Fällen etwas Öbjektives vorliegt, das bei


