Aufsatz 
Entwurf einer griechischen Vorschule / von Gropius
Entstehung
Einzelbild herunterladen

n Beispiele: οαναςν εε, Gαέν τε, 76O 18, dixας τε,*16ν 18.

In den Lesestücken 20 und 21 sind Beispiele für alle besprochenen Fälle enthalten; von Partikeln sind neu aufgenommen 18- xæœ* und de.

§ 22 lehrt das Impf. von elul: im Lesestück erscheint oborc und 00νανσςο.

§ 23 giebt die Declination von ôde und odr. Von ersterem wird gesagt:

Als Pronomen Demonstrativum dient zunächst in der Bedeutungder da, der Artikel d,*, 10 mit angehängtem enclitischem. Der Accent dieser Ver- bindung ergiebt sich aus der Regel von der Accentuirung der einsilbigen Enclitica.

Von 0öros werden die Formen vollständig aufgezühlt.

§ 24 lehrt die Flexion von 2z1O, d0 und τε. Aus der Syntax ge- hören zu§ 23 und 24 die Regeln von 0br08, 60e, exεε νοε in Bezug auf die Stellung des Artikels, sowie der Gebrauch von ος in der Bedeutung des lat. ipse und der Casus obliqui von is.

Mit§ 25 beginnt die Vorschule die Lehre von der consonantischen Deecli- nation. Zunächst wird von dieser im allgemeinen gesprochen und dabei über sie folgen- des gesagt:

Die consonantische Declination umfasst alle Nomina, deren Stamm auf einen Consonanten ausgeht; es folgen ihr aber auch diejenigen, deren Stamm auf einen der weichen Vocale e und v oder auf einen Diphthongen endigt; ausserdem ge- hören ihr einige Wörter an, deren Stamm auf o, resp. auslautet. Was das Geschlecht betrifft, so enthält sie Masculina, Feminina und Neutra.

Wer ein Wort, welches dieser Declination angehört, richtig abwandeln will, muss ausser dem Nom. Sing. auch noch den Stamm kennen, dessen Form im Nom. vielfach unkenntlich geworden ist. Am besten erkennt man diesen am Gen. Sing., wo das, was nach Abwerfung der Endung og übrig bleibt, im allgemeinen als Stamm betrachtet werden kann.[Folgen Beispiele.]

Hierauf wird die Declination der Masculina und Feminina besprochen. Es heisst darüber:

Masculina und Feminina werden in der consonantischen Declination gleich flectirt. Ein Theil von ihnen bildet seinen Nom. Sing. sigmatisch d. h. durch Anhängung eines g an den Stamm, der andere asigmatisch d. h. ohne ein& anzuhängen. Die Endungen der übrigen Casus zeigt folgendes Muster:[Folgt das Paradigma αiο.] Als Paradigma ist ein Wort gewählt, bei dessen Flexion der Stamm überall unver- ändert bleibt und die Casusendungen deutlich hervortreten, der Accent zeigt zugleich die Quantität der in den Endungen erscheinenden Vocale an. Dieser Bedingung genügen nur die mehrsilbigen O-Stämme mit langem Stammvocal. Also erscheinen diese auch zuerst im Lesebuch und Vocabularium. Da sie aber nicht zahlreich sind, so werden in§ 25 auch gleich die mehrsilbigen»-Stämme mit langem Stammyvocal be- handelt, deren Form sich nur im Dat. Plur. ändert: diese geben zugleich Gelegen- heit zur Einübung der Regel:» vor wird ausgestossen.

In§ 26 wird zu denjenigen»v- und 0-Stämmen mit kurzem Stamm- vocal übergegangen, welche ihren Nom. Sing. asigmatisch bilden. Dabei kommt die

Dehnung der Vocale e und o im Nom. Sing. zu resp. zur Sprache. Ausserdem muss 3