Aufsatz 
Entwurf einer griechischen Vorschule / von Gropius
Entstehung
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Dabei ist zu beachten, dass alle Diphthonge als Längen zu betrachten sind, mit Ausnahme von l und a, welche in der Endung des Nom. und Voc. Plur. für den Accent als Kürzen gelten.

Zur Einübung erscheinen im Vocabularium und Lesestück Paroxytona mit langer Paenultima und Properispomena. Es folgt§ 11 mit der Regel:

Auf der drittletzten Silbe kann nur der Acut stehen und zwar auch nur dann, wenn die letzte kurz ist, aber nicht]; wird nun bei der Flexion eines Wortes, welches sonst den Acut auf der drittletzten Silbe hat, die letzte lang, so- rückt der Accent auf die vorletzte Silbe.

Im Lesestück wie im Vocabularium treten demnach Proparoxytona auf. § 12 lehrt sodann:

Die betonten Endsilben der Genitive und Dative aller Numeri haben nur dann den Acut über sich, wenn ihr Vocal kurz ist; ist derselbe dagegen lang, so muss an- die Stelle des Acuts nothwendig der Circumflex treten. Daher behalten diejenigen Wörter der O- und 4-Declination, welche im Nom. Sing. den Acut auf der letzten Silbe haben, diesen Acut nur in den Nominativen, Accusativen und Vocativen, ver- wandeln ihn dagegen in den Genitiven und Dativen in den Circumflex.

Im Anschluss daran werden im Lesebuch u. s. w. die Oxytona der 0- und A-Declination eingeübt.

Die Ausdrücke Oxytonon, Paroxytonon u. s. w. sind auf dieser Stufe noch nicht zu verwenden: sie werden erst von§ 20 an benutat. 3

Mit§ 12 ist die regelmässige O- und A- Declination der Substantiva zum Abschluss gebracht: der Schüler bedarf Ruhe, um das darüber in sich aufgenommene zu verarbeiten. Diese wird ihm dadurch gewährt, dass die Lehre von der Declination für den Augenblick abgebrochen wird, um der Fortsetzung der Lehre von der Conjugation Platz zu machen: die erlernten Formen der Declination werden unterdessen im Lesebuch immer und immer wieder vorgeführt, so dass es an Gelegenheit zu Repetition und Befestigung des Gelernten nicht fehlt.

Mit der Conjugation beschäftigen sich zunächst§ 13 17, in denen die activen Indicative der Verba pura auf bebandelt werden.

§ 13 spricht von der Bildung des Futurums. Die Regel lautet:

Die Ausgänge des Fut. Act. der Verba auf sind genau dieselben, wie die- jenigen des Praes. Act.; die Verschiedenheit der beiden Tempora beruht lediglich auf der Verschiedenheit der zu Grunde liegenden Tempusstämme. In den Formen des Praesens treten die Flexionsendungen an den Praesensstamm, in den Formen des Futurums an den Futurstamm. Alle Tempusstüämme werden vom Verbal- stamm gebildet; der Praesensstamm der Verba pura d. h. derjenigen Verba, deren Verbalstamm auf einen Vocal ausgeht, ist dem Verbalstamme gleich, ihr Futurstamm wird durch Anhängung von d aus dem Verbalstamm gebildet.[Folgt das Paradigma l³⁶ενσσ.]

Von der häufig eintretenden Verlüngerung des Stammvocals vor dem-braucht lwegen der zu§ 6 besprochenen Beschränkung in der Auswahl der zur Verwendung