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Trip genannt, zum ersten mal nach Holland gebracht hätten, welcher die Eigenschaft hätte, dass er die Turff-Asche auf der heissen oder glühenden Turff-Kohle, nicht allein wie ein Magnet das Eisen, an sich ziehe, sondern auch solche Asche zu gleicher Zeit wieder von sich stosse, welches mit Lust zu sehen sei, denn bald ein wenig Asche darauf hüpfte, und gleich- sam sich stellete, als ob es sich mit Gewalt hinein drehen wolte, bald sprünge dergegen ein wenig wieder davon hinweg, als wolle es gleichsam von neuem aushohlen wieder darauf zu springen, und würde deswegen von den Holländern Aschentrecker genannt, die Couleur sei Pomeranzen-roth mit Feuer-Farbe erhöhet. Wenn der Turff kalt sei, so thäte dieser Stein gar nichts, und brauchte auch keine Wartung wie der Magnet.—— Ich habe darüber meine Speculationes, ob er nicht so wohl auf andern heissen Kohlen die Asche an sich ziehe, und von sich stosse, als nur auf der brennenden Turff-Kohle allein, und zweifle ich nicht, er werde, wenn er erhitzt ist, wohl mehr Dinge als Asche an sich ziehen.“ Ja einige Physiker wollen den Turmalin und die eben gemeldete Eigenschaft desselben sogar schon den Alten bekannt sein lassen, und berufen sich zu ihrer Rechtfertigung auf Plinius hist. nat. lib. 37 cap. 29, wo es heisst:„Et inter has invenio differentiam; unam, quae purpura radiat, alteram, quae cocco; a sole excalfactas, aut digitorum attritu, paleas et chartarum folia ad se rapere. Hoc idem et Carchedonius facere dicitur, quamquam multo vilior praedictis.“ Im Jahre 1719 konnte Lemery bereits der Pariser Academie einen Turmalin vorzeigen, wir finden den Bericht da- rüber in hist. de l'äcad. de Paris 1717 p. 7:„Voici encore un petit aimant. C'est une pierre qu'on trouve dans une rivière de l'isle de Ceylan, grande comme un denier, plate, orbiculaire, épaisse d'environ une ligne, brune, lisse et luisante, sans odeur et sans goudt, qui attire et ensuite repousse de petits corps legers, comme de la cendre, de la limaille de fer, des parcels de papier. Mr. Lemery la fit voir. Elle n'est point commune, et celle qu'il avoit, coutoit 15 livres. Quand une aiguille de fer a été aimantée, l'aimant en attire le pole septentrional par son pole meridional, et par ce meme pole meridional il repousse le meridional de''aiguille, ainsi il attire ou repousse differentes parties d'un mèême corps, selon qu'elles lui sont pre- sentées, et il attire ou repousse toujours les mémes. Mais la pierre de Ceilan attire et en- suite repousse le méme petit corps presenté de la même maniere, et c'est en quoi elle est fort differente de l'aimant.“ Man ersieht aus der hier mitgetheilten Stelle, dass man damals die wahre Natur der am Turmalin beobachteten Erscheinungen noch nicht erkannt hatte. Erst der grosse Systematiker der Botanik, Linné, hielt die Erscheinungen nach der Beschreibung Lemery's für electrische, noch ehe er den Turmalin selbst gesehen hatte. Er nennt nämlich in der Vorrede seiner im Jahre 1747 erschienenen Flora Zeylanica, wo er die Producte der Insel aufzählt, den Turmalin lapis electricus. Was Linné nur vermuthet hatte, das hat Aepinus, als er zugleich mit Wilke das Verhalten der entgegengeselzten Electricitäten zu erforschen bemüht war, im Jahre 1757 durch genaue Untersuchungen und Versuche be- wiesen, welche er in einer Abhandlung„de quibusdam experimentis electricis notabilioribus“ in den Memoiren der Academie zu Berlin ver öffentlichte. Wilson, Priestley und Canton seizten die Untersuchungen fort. Der letztere machte namentlich im Jahre 1759(vergl. Philos. Transact. 1759) die Entdeckung, dass der Turmalin nicht, während er warm ist, sondern wäh- rend er eine Temperaturänderung erleidet, electrisch wird, und dass die Electricität jedes seiner Pole nach der Art dieser Aenderung verschieden ist. Auch fand er, dass der brasi- lianische Topas ganz ähnliche Erscheinungen zeige. Hauy beobachtete sie dann später auch


