Aufsatz 
Über die Einhüllungsflächen von Potenzflächenscharen : 2. Teil
Entstehung
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und einer von grösserer Weite, schneidet, welche die beiden anderen Koordinaten- ebenen in Punkten der in ihnen liegenden Flächenspuren berühren, und zwar sind die Berührungspunkte der ersten Parabel der den berührten Koordinatenebenen gemein- samen Achse benachbart, diejenigen der anderen Parabel mehr von ihr entfernt. Mit wachsendem Abstand der Schnittebene von der ersten Koordinatenebene nimmt die Weite der weiteren Parabel immerfort zu, die der schmäleren Parabel zunächst ab, bis diese Parabel in die der ersten Koordi- natenebene parallele Gerade der Fläche ausartet, worauf auch ihre Weite stets zu nimmt. Die Parabeln jeder Schnittebene haben zwei Punkte gemein, deren geome- trische Oerter die beiden anderen Geraden der Fläche sind, und welche also in den Schnittpunkt der drei Flächengeraden zu- sammenfallen, wenn die Schnittebene die erste Gerade der Fläche enthält.

Hiermit schliesse ich die vorliegende Arbeit, indem ich mir weitere Untersuchungen

über den Fall, dass F eine lineare Funktion, t Kkonstant und u, v, W, ui, Vi und wi lineare

Funktionen sind, sowie darüber, dass diese Grössen zum Teil oder alle andere Funktionen

darstellen, für eine spätere Gelegenheit vorbehalte.

Wiesbaden, im März 1903.

Dr. Kadesch.