Aufsatz 
Proben physikalischer Übungsaufgaben / vom ... R. Kohlrausch
Entstehung
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21 primiren oder die Glaskugel merklich auszudehnen. Dass etwas Luft im Rohr bleibe, hat seine bestimmten Nachtheile, jedoch auch z. B. den Vortheil, dass das schmale Queck- silberband so leicht nicht abreisst.

38. Wenn man das Glas so heiss macht, dass Feuchtigkeit an den W sehn ist, so ist doch Wassergas in der heissen Luft im Innern ex bei der Abkühlung sogleich wieder zum Theile niederschlagen. Man bewirkt die gänzliche Entfernung, indem man ein Rohr in die erhitzte Flasche steckt und saugt. Dadurch entfernt man die feuchte Luft und bringt relativ trockene hinein.

39. Im ersten Falle, wenn es draussen kälter ist, das umgekehrte Verhältniss stattfindet. In beiden Fällen muss jedoch in der wärmeren Luft so viel Wassergas sich befinden, dass für den Zustand der Sättigung eine Temperatur als die der Fensterscheibe erforderlich ist.

40. Indirect könnte man so folgern: Gesetzt, es ginge, so würde dadurch, dass das Schiff dem Winde entgegen geht, dessen Geschwindigkeit um die des Schiffes relativ vermehrt, also die Einwirkung auf die Windmühleuflügel heftiger, also deren Drehung, so wie die des Ruderrades vermehrt werden. Das Schiff müsste also immer schneller gegen den Wind sehn, und wo ist da die Grenze? Directer könnte man in folgender Art schliessen: Der Widerstand des Wassers beim Rudern setzt sich der Drehung des Ruderrades ent- gesen, und somit auch der Drehung der Windmühlenfligel. Soll also das Rad durch die Flügel gedreht werden, so muss die drehende Kraft dieser grösser sein als der Wi- derstand des Wassers gegen die Drehung des Rades. Nun ist aber die drehende Kraft bei den Flügeln nur ein Theil des Widerstandes, den sie dem Winde entgegensetzen, mithin der durch wirkliche Drehung der Flügel und des Rades hervorgebrachte, das Schiff forttreibende Widerstand des Wassers ein noch kleinerer Theil von der Kraft des

änden nicht mehr zu pandirt und wird sich 2

als in der Stube, im zweiten, wenn

höhere

Windes. Die zurückdrängende Kraft ist also dann grösser als die forttreibende, und der Wind muss schon deswegen das Schiff in seiner Richtung zum Weichen bringen, auch wenn man auf den von ihm getroffenen Theil des Schiflskörpers gar keine Rücksicht nehmen will.

Es lässt sich bei diesem Beispiele noch viel fragen, namentlich, wenn man die Um- stände untersuchen wollte, unter denen überhaupt nur Drehung des Ruderrades gedenkbar ist.