17 f. Zunächst wird vorausgesetzt, dass nicht etwa ein geflügelter Antipode dasselbe Ma- noeuvre macht.— Der Umstand ist der, dass der Vogel sich dadurch in der Luft hält, dass er sie mit den Flügeln nach unten, also mittelbar gegen die Erde treibt. Uber dies„mittelbar“ liesse sich noch viel streiten und sagen.
10. Im Mittelpunkte der Erde wiegt der Körper gar nichts, denn er wird von allen Seiten gleich stark angezogen, vorausgesetzt, dass der Mittelpunkt der Erde zugleich ihr Schwer- punkt ist. Je tiefer in der Erde, desto weniger wiegt er, denn es wirkt da anziehend nur eine Kugel,(ein Ellipsoid), welches die Entfernung des Körpers vom Mittelpunkte zum Radius hat, während die Kugelschale sich gewissermassen neutral hält.
II. Es müsste nicht von der Oberfläche, sondern vom Mittelpunkte der Erde die Entfer- nung gemessen werden.
12. Wenn die Rugel eine halbe Secunde unter Weges war, so ist sie 15 oder 3,75 Fuss 2 14 gefallen. Aus der Gleichung S,25= tss 20 ergibt sich die Enfernung der Scheibe als X
102,22. Fuss oder etwa 40 Schritt. Die mittlere Geschwindigkeit betrug also nur 204 Fuss. Wie viel höher brauchte ich die Büchse nur über das Centrum der an dem- selben Orte befindlichen Scheibe zu richten, wenn ich durch Vermehrung der Pulverla- dung eine Geschwindigkeit hervorgebracht hätte, welche bis zur Scheibe hin 1500 Fuss (in der Secunde) betrüge? etc.
13. Wegen der zunehmenden Geschwindigkeit beim Falle müsste sich der Strahl entweder in dünne über einander befindliche Schichten zertheilen, oder er muss sich, wenn er continuirlich bleiben soll, immer dünner zusammenziehn. Letzteres ist, wie man z. B. an Syrup sieht, wirklich der Fall. Zuletzt müsste er dann so dünn werden, dass die tropfen- bildende Kraft ihn in eine Reihe aufeinander folgender Tropfen zerrisse.— Es ist noch ausserdem Vieles bei diesem Falle in Erwägung zu ziehn. Denkt man z. B. an einen Querschnitt oben im Strahl, so sollte man glauben, da jedes Wassertheilchen in derselben Zeit gleichweit fallen will, der Strahl könne sich gar nicht zusammenziehn, u. s. w.
14. 100 Pfund.
15. Weil es einige Zeit dauert, bis das Grundwasser sich in der Nähe des Flusses so be- deutend hebt, und bis dahin in der Regel der schnell entstandene und nur kurze Zeit dauernde höchste Stand des Flusses schon aufgehört hat. Man findet bei langsamem Wachsen und andauerndem hohen Wasserstande häufig viel früher Wasser in den Kellern. Die Localität unter der Erde einer Stadt bringt es mit sich, dass nicht immer in gleicher Entfernung vom Flussbette das Grundwasser gleichschnell wächst, obwohl meist, je näher beim Flusse, desto eher die Keller überschwemmt werden. 1
16. Wenn der Stein in das Wasser eindringen soll, so muss er das Wasser vor sich ver- drängen. Vermöge seiner Trägheit und Cohäsion(Schwerfliessbarkeit?) ussent dieses da- gegen einen Widerstand, welcher in einem noch nicht ganz bekannten, jedenfalls aber
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