Aufsatz 
Über die zeichnende Methode im geographischen Unterricht / von L. Grebe
Entstehung
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12. . Gesang. 1 St. Lange. Choräle und vierstimmige Lieder.

Latein. 4. St. Dr. Wittich. Ovid. Metam. Niobe. Verwandlung lycischer Bauern. Sall. bell. Jug. Cap. XVII. bis zu Ende. Grammatik von Moiszisstzig§. 580 745; Uebersetzen aus Süpfle Aufg. Th. I.; wöchentlich ein Exercitium oder ein Extemporale.

Französisch. 4 St. Dr. Hölting. Wiederholung der wichtigsten Abschnitte im Französischen. Extemporalien und Thèmes wöchentlich abwechselnd, theils aus Plötz, Uebungen zur Syntax, theils freiere Arbeiten. Lectüre aus Kreyssigs Anthologie und Baumgartens Etudes Biographiques.

Englisch. 3 St. Heuser. Grammatik nach Zimmermann. Abschnitte V. X. der Formen- lehre theils in übersichtlichen Wiederholungen, theils(wie die Lehre vom Pronoun) in aus- führlicher Darlegung. Lehre vom zusammengesetzten Satz. Häusliche Exercitien. Extem-

oralien und Versuche freier Arbeiten. Lectüre aus Lüdeckings Lesebuch, II. Theil und Charlés Lamb, Tales from Shakespeare, woran sich Declamations- und Conversationsübungen schlossen.

. Geographie. 1 St. Stange. Die aussereuropäischen Länder.

Geschichte. 2 St. Heuser. Geschichte des Mittelalters nach Pütz.

. Hathematik. 5 St. Dr. Kramm. a) Quadratische Gleichungen mit einer und mehreren

Unbekannten. Diophantische Gleichungen, der binomische Lehrsatz. Arithmetische Reihen höherer Ordnung. b) Stereometrie. Sphärische Trigonometrie. Mathematische Geographie.

. Naturgeschichte. 2 St. Dr. Hornstein. Im W.: Mineralogie. Betrachtung wichtigerer

Mineralien. Im S.: Fortsetzung der Mineralbeschreibungen und Repetitionen aus dem Gebiet der Zoologie und Botanik.

. Physik. 2 St. Stange. Magnetismus, Electricität und Wärme. 11.

Chemie. 2 St. Dr. Hornstein. Die Nichtmetalle; das Allgemeine von den Metallen, das Specielle von den Metallen der Alkalien und alkalischen Erden.. Zeichnen. 2 St. Merkel. Zeichnen nach schwierigen ornamentalen Modellen.

Prima. Ordinarius: Grebe. Wöchentlich 34 Stunden. Cursus zweijährig.

Religion. 2 St. Dr. Schantz. Kirchengeschichte nach Hollenberg§. 92 124. Christliche Glaubens- und Sittenlehre im Anschluss an den Katechismus und die Lecture der Confessio

Augustana.

.Deutsch. 3 St. Dr. Wittich. Lecture und Besprechung von Schillers Braut von Messina,

Lessings Emilia Galotti, Göthes Iphigenie auf Tauris, Euripides' Iphigenia auf Tauris, Schillers Künstlern, Lectüre der in Hopf und Paulsieks Lesebuch aufgenommenen Stücke aus Kudrun, Rosengarte, Reinhart, Eneit, Alexanderlied u. a. Besprechung früher gelesener Schillerscher und Göthescher Gedichte. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Uebungen im Vortrag.

. Latein. 3 St. Director. Lectüre: Cicero de amicitia, Vergilii Keneis, lib. I. Aus der Gram-

matik wurden ausgewählte Abschnitte wiederholt und damit alle 14 Tage ein Extemporale verbunden. In das Lateinische wurden aus Süpfle I. Theil Stücke von Nr. 300 an übersetzt.

. Französisch. 4 St. Heuser. Grammatik nach Plötz. Nouvelle Grammaire nebst übersicht-

lichen Wiederholungen schwierigerer Abschnitte nach der Schulgrammatik desselben Ver- fassers. Häusliche Thèmes, Extemporalien und freie Arbeiten historischen und beschreiben- den Inhalts. Lectüre aus Kreyssig: Trois siècles de la littérature française mit Hinweisung auf das Leben des betreffenden Autors und Characteristik seiner Periode; ferner Molière: Les Précieuses ridicules. Conversations- und Declamationsübungen.

. Englisch. 3 St. Heuser. Grammatik nach Zimmermann. Zusammenfassende Rückblicke

auf schwierigere Gebiete der Formenlehre und Syntax. Schriftliche Arbeiten und mündliche Uebungen wie im Französischen. Lectüre: Im Winter Macaulays History of England I., im Sommersemester Shakespeares Julius Caesar.