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1. August Krauth, geb. am 27. November 1839 zu Kirdorf bei Homburg v. d. H., besuchte das Grossh. Gymnasium zu Mainz und bezog 1861 die Universität Giessen, um Philologie zu studiren. Hierauf längere Zeit als Lehrer thätig an der jetzt zur Realschule erweiterten Lehranstalt des Prof. Göpel in Homburg, unterzog er sich im Sommer 1869 zu Marburg dem Examen pro facultate docendi. Darauf wurde er dem königl. Gymnasium zu Weilburg zur Abhaltung seines Probejahres überwiesen und dann nach einem kürzeren Aufenthalte in Homburg Januar 1872 hierher als beauftragter Lehrer berufen.
2. Heinrich Wilhelm Ide, geboren am 2. April 1848 zu Siclen(Kreis Hofgeismar), besuchte von 1860 ab das Gymnasium zu Fulda, bestand zu Ostern 1867 die Maturitätsprüfung, worauf er in München und Marburg Geschichte und neuere Sprachen studirte. Im September 1869 begab er sich nach Paris, kehrte bei Ausbruch des deutsch-französischen Kriegs zurück und trat als Einjährig-Freiwilliger bei dem Hess. Feld-Artillerie-Regiment Nr. 11 ein. Im Sep- tember 1871 von der Occupationsarmee entlassen, ging er nach Marburg, um daselbst seine Studien fortzusetzen und wurde am 17. Mai d. J. als beauftragter Lehrer an die hiesige Realschule I. Ordnung berufen.
Ausserdem wurde die Zahl der Lehrer vermehrt durch den Lehrer Heuser und Eintritt des ordentlichen Reallehrers Stange.
3. Friedrich Ludavig Theodor Heuser, am 5. Juni 1826 in Eschwege geboren, besuchte von 1839 bis 1844 das Gymnasium zu Cassel und studirte von 1844 bis 1848 in Marburg und Berlin Theologie, sowie alte und neuere Philologie. Letzteres Studium setzte er während seiner practischen Thätigkeit als Privatlehrer vorzugsweise fort und unternahm zu diesem Behuf mehrmalige wissenschaftliche Reisen nach England, Schottland, Frankreich und der französi- schen Schweiz. Nachdem er von 1854 bis 1856 in Melsungen einer Vorbereitungsanstalt für Gymnasium und Realschule vorgestanden, wurde er kurz nach Ostern letztgenannten Jahres, zum Lehrer an der Realschule zu Cassel ernannt, an welcher Anstalt er als ordentlicher Lehrer von 1857 bis 1871 thätig war. Zu Michaelis 1871 trat er in gleicher Eigenschaft zur Real- schule I. Ordnung über..
4. Friedrich Stange, geboren am 19. Juli 1841 zu Rotenburg a. d. Fulda, wurde 1858 bis 1861 im Seminar zu Homberg zum Lehrer gebildet, wirkte sodann eine Zeit lang als Lehrer am Waisenhause zu Hanau und an Privat-Instituten zu Frankfurt a. M., und wurde im Januar 1866 als Lehrer an der neugegründeten Realschule zu Carlshafen angestellt. In der Absicht jedoch, die Qualification als wissenschaftlicher Lehrer an einer höheren Schule zu erlangen, bezog er Ostern 1868 die Universität Marburg, wo er bis Ostern 1869 mathematische, natur- wissenschaftliche und philosophische Studien betrieb. Hierauf wurde er Lehrer an der dahier gegründeten höheren Töchterschule, erwarb sich im Laufe des Jahres 1869 die facultas docendi und ging nach 2 ½ jähriger Wirksamkeit an der ebengenannten Schule, zu Michaelis v. J. als ordentlicher Lehrer an die hiesige Realschule I. Ordnung über.
Für die beiden Vorschulklassen wurden die Herren Jürgens und Spangenberg gewonnen.
5. Johann Conrad Jürgens, geboren am 6. Januar 1844 zu Blickershausen bei Witzenhausen, besuchte das Seminar in Homberg von 1861 bis 1864. Er war dann 1 Jahr lang Seminarstipendiat und von 1865 bis 1868 Lehrer der Seminarfreischule zu Homberg. Im Winter 1867 bis 1868
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