Aufsatz 
Bemerkungen über die Berechnung des Prismatoids aus der Höhe und einigen auf dieser senkrechten Schnitten / von E. W. Grebe
Entstehung
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Kraft und Geschick. Seine segensreiche Wirksamkeit wurde in seinen letaten Lebensjahren leider durch eine langwierige Kränklichkeit vielfach gestört Am 11. Juni schloss sich das Lehrer- collegium der Realschule dem ihn zur Ralestätte begleitenden Zuge seiner trauernden Schülerinnen, Collegen und Freunde an. 1 4

Ein Beschluss Kuͤrfürstlicher Stadtschulcommission vom 29. Juni gab Nachricht, dass von Kurfürstlicher Regierung am 14. Juni die Bewilligung persönlicher Gehaltszulagen Seitens der städtischen Behörden an dreizehn Lehrer der Realschule genehmigt worden sei. Diese vom 1. Januar 1865 an zahlbaren Zulagen betragen für den Berichterstatter und den Reallehrer Kessler je 200, für die Reallehrer Dr. Römer und Röse, sowie für die Elementarlehrer Wiegand und Zinn je 150, für die Reallehrer Dr. Hölting und Klinckerfues, für den Zeichenlehrer Rohde, sowie für die Elementarlehrer Stern und Kothe je 100, für den Schreiblehrer Jäger 78 und für den Reallehrer Heuser 50 Thaler. Dafür sollten jedoch 100 Thaler persönlicher Zulagen, welche dem Berichterstatter schon früher bewilligt waren, und je 50 Thaler persönliche Zulage, welche die Elementarlehrer Wiegand, Zinn, Stern und Kothe bis dahin bezogen hatten, in Wegfall kommen. Auch wurde bestimmt, dass nunmehr 96 Thaler Vergütung für Ertheilung des Gesang- unterrichtes bei dem Reallehrer Kessler wegfallen und bei dem Elementarlehrer Stern ein gleicher Betrag zu demselben Zweck auf 50 Thaler herabgesetzt werden solle. Die mit Gehaltszulagen bedachten Lehrer fühlten sich gedrungen unter dem 30. Juni eine Dankadresse an' den dermaligen Vorstand der städtischen Verwaltung Herrn Oberpostmeister Nebelthau zu richten, und erlaubten sich zugleich die Bitte, dass dieser die Adresse gütigst auch Lur. Kenntniss des Stadtrathes und des Bürgerausschusses bringen wolle. 4

Während der beiden letzten Wochien des Monats Juni hinderte eine nicht unbedeutende Er- krankung an einem Magencatarrh den Lehrer Heimerich an der Versehung seines Dienstes, und derselbe konnte erst nach Ablauf der Sommerferien am 24. Juli seine Lehrerthätigkeit wieder übernehmen. Da Heimerich Hauptlehrer von einer der beiden Klassen war, welchen in dem Sommersemester ein besonderes Unterrichtszimmer fehlte, so musste der kezammlen Nachmittags- unterricht dieser Klasse wäbrend seiner Krankheit ausfallen. Ienk. 9 29 31 1

Der Reallehrer Dr. Römer hatte in den Sommerferien eine Badereise nach Sooden unter- nommen. Auf Verlangen seines dortigen Arztes musste er seine Kur daselbst um zwei Wochen über die Ferien hinaus verlängeren und erhielt den deshalb nachgesuchten Urlaub in Folge eines Beschlusses Kurfürstlichen Ministeriums des Innern qurch einen Beschluss Kurfürstlicher Regierung vom 4. August. 5

Zu Anfang des Monats August kehrte der Lehrer H. Stern, über dessen Studienreise bereits das vorige Programm berichtet hat, zu uns zurück. Ausser der dort schon erwähnten Reise- unterstützung war demselben eine weitere von 50 Thalern dureh Beschluss Kurfürstlichen Ministeriums des Innern vom 4. Mai bewilligt worden. Mit Hälfe dieser war es ihm möglich geworden vor seiner Heimkehr noch einen Aufenthalt von sechs Wochen in Paris zu nehmen.