— 39—
b) Algebra. 2 Stunden wöchentlich. Wurzelausziehung; Gleichungen des erſten Grades mit eine und mehrern unbekannten Größen.
c) Geometrie. 3 Stunden vöchentlich. Figuren im Kreiſe; Verhältniſſe, Proportionen und Aehn⸗ lichkeit der Linien und Figuren; Berechnung des Flächeninhaltes.
5) Phyſik. 2 Stunden wöchentlich. Die gewöhnlichen Naturerſcheinungen und practiſchen Lehren mit den nothwendigen Verſuchen.
6) Naturgeſchichte. 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer: Botanik; Spſteme. Familien, Gat⸗ tungen und Arten der Pflanzen, beſonders der techniſch wichtigen.— Im Winter: Zoologie; Spyſtem. Familien, Gattungen und Arten der Thiere.
7) Geographie. 2 Stunden wöchentlich. Die außereuropäiſchen Erdtheile; phyſikaliſche Geographie.
8) Geſchichte. 2 Stunden wöchentlich. Wie in Klaſſe IV.
9) Freihandzeichnen. 2 Stunden wöchentlich. Nachbildung von einfachen Ornamenten, Gefäßen, Naturgegenſtänden und Theilen der letztern. Die Grundbegriffe der Perſpective und Zeichnen nach geometriſchen Körpern. 1
10) Schönſchreiben. 2 Stunden wöchentlich. Wie in Klaſſe IV.
Klaſſe II.
1) Religion. 3 Stunden wöͤchentlich. Einleitung in die Religionslehre; chriſtliche Glaubenslehre. 2) Deutſche Sprache. 2) Lectüre. 2 Stunden wöchentlich. Fortgeſetzte Rückſicht auf das bei den vorigen Klaſſen Ange⸗ gebene; ferner auf die im Leſeſtücke ausgeſprochenen Gedanken nach ihrem Werthe und ihrer Be⸗ ziehung aufeinander, wie auf das Leben; Plan des ganzen Leſeſtückes; gelegentliche Wiederholung der bisher von den Schülern erlangten grammatiſchen Kenntniß. Die an die Lectüre ſich anſchließen⸗ den Uebungen im mündlichen Vortrage beſchränken ſich auf das Recitiren auswendig gelernter pro⸗ ſaiſcher und poetiſcher Stücke und auf Wiedergeben des weſentlichen Inhaltes eines Leſeſtückes. b) Grammatik. 1 Stunde wöchentlich. Satzlehre. c) Stilübungen. 1 Stunde wöchentlich. Auszüge aus längern Leſeſtücken; Geſchäftsaufſätze und Briefe. 3) Franzöſiſche Sprache. a) Grammatik. 3 Stunden wöchentlich. Die ganze Formenlehre; Einübung derſelben durch Ueber⸗ tragung von Sätzen aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche. b) Lectüre. 2 Stunden wöchentlich. Ausgewählte Leſeſtücke aus Magers Leſebuche. 4) Mathematik. 3) Practiſches Rechnen. 2 Stunden wöchentlich. Kettenrechnung, Zins⸗, Rabatt⸗, Geſellſchafts⸗, Miſchungs⸗, Münzrechnung. b) Algebra. 2 Stunden wöchentlich. Gleichungen des erſten Grades mit einer und mehrern unbe⸗ kannten Größen; Logarithmen. c) Geometrie. 2 Stunden wöchentlich. Figuren in und um den Kreis; Verhältniſſe, Proportionen und Aehnlichkeit der Figuren; Berechnung des Flächeninhaltes. 5) Phyſik. 3 Stunden wöchentlich. Die Lehre von der Luft, dem Lichte, der Wärme, dem Magnetis⸗ mus, der Electricität und dem Electro⸗Magnetismus. 6) Naturgeſchichte. 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer: Orpktognoſie.— Die Schüler nehmen auch an den botaniſchen Excurſionen Theil.— Im Winter: Zoologie. Repetition des Syſtems und der techniſch wichtigen Familien; das Nöthigſte aus der Phyſiologie der Wirbelthiere.


