Aufsatz 
Die Schweden in Frankfurt am Main : 1. Bis zu Gustav Adolfs Ankunft in der Stadt, 17. Nov. 1631
Entstehung
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Die Herren A. Riese und Dr. Froning wurden durch Verfügung des Königlichen Provinzial- Schul-Kollegiums füur die Zeit vom 1. October 1884 ab Behufs Ableistung ihres päâdagogischen Probe- jahres der Klingerschule zugewiesen.

Der Gesundheitszustand des Lehrer-Kollegiums war zum Teil nicht recht befriedigend. Aufser dem Unterzeichneten, welcher im Mai und Juni in Folge einer Rippenfellentzündung an 24 Tagen zu vertreten war, muſsten Herr Oberlehrer Dr. Fritsch und Herr Director Bernhard auf längere Zeit ihre Thatigkeit an der Klingerschule unterbrechen. Der erstere hatte an den Folgen einer Knie-Verletzung zu leiden und mufste vom Ende der Sommerferien bis zum Anfange der Herbstferien vertreten werden. Letzterer war an einem rheumatischen Leiden erkrankt, welches ihn während eines groſsen Teils des Wintersemesters verhinderte, den ihm übertragenen katholischen Religionsunterricht in den beiden oberen Abteilungen selbst zu erteilen. Er wurde während seiner Behinderung mit dankenswerter Bereitwillig- keit von Herrn Kaplan Ehrlich vertreten. Im Ubrigen waren Vertretungen nur auf kürzere Zeit wegen Krankheit oder unabweislicher Behinderung einzelner Mitglieder des Lehrer-Kollegiums erforderlich.

Auch der Gesundheitszustand der Schüler war im verflossenen Schuljahre nicht so befriedigend wie es wünschenswert gewesen wäre. Namentlich hatten viele Schüler der untersten Vorschulklasse M. 3 und noch einzelner anderer Vorschulklassen an Kinderkrankheiten, besonders Keuchhusten und Masern, zu leiden. Andere Schüler muſsten wegen ansteckender Krankheiten ihrer Geschwister von der Schule fern bleiben, so daſs eine nicht unerhebliche Zahl von Schülern im regelmäſsigen Unterrichtsgange teil- weise gestört worden ist. Leider haben wir in diesem Jahre auch den Tod eines Schülers zu beklagen. Erwin Heiner, ein lieber, hoffnungsvoller Knabe, Schüler der ersten Vorschulklasse O. 1, wurde in Folge eines beim Spielen mit Nachbarkindern erhaltenen Trittes gegen den Unterleib, durch den unerbittlichen Tod dahingerafft. Môgen die durch diesen so unverhofften Verlust schwer geprüften Eltern in ihrem Kummer den rechten Trost finden.