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1. Wilhelm Diefenbach aus Darmſtadt, St. Architektur. 2. Wilhelm Diehl aus Groß⸗ Gerau, St. ev. Theologie. 3. Julius Dutoit aus Darmſtadt, St. klaſſiſche Philologie. 4. Emil Großkurth aus Darmſtadt, St. Medizin. 5. Karl von Hagen aus Darmſtadt, Beruf: Militärdienſt. 6. Wilhelm Hallwachs aus Darmſtadt, St. Medizin. 7. Paul Hechler aus Darmſtadt, Beruf: Militärdienſt. 8. Auguſt Henſolt aus Darmſtadt, St. klaſſ. Philologie. 9. Karl Hirſch aus Oppenheim, St. Medizin. 10. Ernſt Homberger aus Darmſtadt, kaufmänniſcher Beruf. 11. Ernſt Jockel aus Biebesheim, St. Jurisprudenz. 12. Wilhelm Mahr aus Darmſtadt, St. Jurisprudenz. 13. Karl Neuſchäffer aus Darmſtadt, St. Jurisprudenz. 14. Francis Pariſh aus Waſſerlos, St. Jurisprudenz. 15. Joſeph Peters aus Darmſtadt, St. Jurisprudenz. 16. Wilhelm Pfannmüller aus Lauterbach, St. Medizin. 17. Robert Riedel aus Darmſtadt, Beruf: Militärdienſt. 18. Ludwig Freiherr von Rolshauſen aus Darmſtadt. Beruf: Militärdienſt. 19. Heinrich Rumpf aus Friedberg, St. Medizin. 20. Otto Scheich aus Darmſtadt, Beruf: Poſtfach. 21. Emanuel Schenk aus Darmſtadt, Beruf: Militärdienſt. 22. Eugen Schleißing aus Frankfurt a. M., St. ev. Theologie. 23. Friedrich Schmeel aus Darmſtadt, St. Jurisprudenz. 24. Karl Sell aus Darmſtadt, St. Forſtwiſſenſchaft. 25. Friedrich Sell aus Beienheim, St. Medizin. 26. Karl Simon aus Darmſtadt, kaufmänniſcher Beruf. 27. Guſtav Spamer aus Bingen, St. Juris⸗ prudenz. 28. Simon Stahl aus Friedberg, St. Kameralwiſſenſchaft. 29. Guſtav Wahl aus Darmſtadt, St. Jurisprudenz. 30. Kurt Wetzel aus Berlin, Beruf: Militärdienſt. 31. Paul Wolff aus Darmſtadt, St. Jurisprudenz. 32. Adolf Würth aus Darmſtadt, St. Medizin. 33.
Karl Zimmer aus Darmſtadt, St. klaſſ. Philologie.
VI. Schulfeierlichkeiten.
(Vergl. oben: Zur Chronik der Anſtalt, S. 62.)
Brugfann le Sellanfeier 1889.
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„Hohenſtaufen und Hohenzollern“, ein deutſches Kaiſerfeſtſpiel von Dr. Wilhelm Falkenheiner,
(Muſik— mit Benutzung vorhandener Volkslieder— von dem Königl. Muſikdirektor Herrn Brede in Kaſſel und Muſikdirektor C. A. Mangold aus Darnſtadt,)
dargeſtellt am 31. Auguſt, am 1. und 2. September 1889 von Schülern des Ludwig-Georgs-Gymnaſiums.
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Vorbemerkung: Das Feſtſpiel iſt im Sinne der deutſchen Volksbühnenſpiele gedacht. Die beiden zunächſt vortretenden und während der ganzen Handlung anweſend bleibenden Perſonen ſind ein Herold und der„treue“ Eckhard, jene aus Goethes Gedicht bekannte Märchen⸗ Peltan die hier zewiſſermagen als Schutzgeiſt Deutſchlands, als Träger des nationalen Gedankens erſcheint. Die beiden begleiten die dem
uſchauer vorgefü rten dramatiſchen Bilder mit teils erläuterndem, teils mahnendem Wort und vermitteln ſo als ideale Geſtalten den Zu⸗ ſammenhang der in dieſen Bildern vorgeführten Vorgänge, die eines ſtrengeren dramatiſchen Zuſammenhangs unter ſich entbehren.
Scenen, Verſonen und Muſikſtücke des Feſtſpiels.
Fur Einleitung: Feſtmarſch von Nicolai von Wilm. 313.ͤ.„ in d iſerpfalz zu Eckhard— Friedrich Schmeel(I. a. 0.). Herold— V 1. Bilb: Raiſer Aottart d gee in der RKaiſerpfalz 3
Guſtav Spamer(I. a. O.). Chorgeſang:„Brüder, weihet Herz und Hand freudig Friedrich Barbaroſſa— Wilhelm Mahr(I. a. 0.). gern dem Vaterland ꝛc.“ Gela— Heinrich Rückward(II. a. H.).


