Aufsatz 
Die ältesten alliterirenden Dichtungsreste in hochdeutscher Sprache : das Hildebrandslied, die Merseburger Zaubersprüche, das Wessobrunner Gebet und Muspilli : berichtigte Urschrift mit metrischer Uebersetzung in der ursprünglichen Versform und Anmerkungen / von H. Feussner
Entstehung
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10 Z. Schuüter.

Die Anzahl der Schüler betrug am Schlusse des Wintersemesters im Schuljahre von Ostern 1843 bis dalin 1844= 92; denn es waren 4 Prinaner auit Zeugnissen der Reife zu den Univer- sitätsstudien entlassen worden, nämlich:

1) Carl Grimm aus Cassel, 17 ¾ Jahre alt, 10 ¼ Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima,

um sich der Rechtswissenschaft,

2) Emil Henning aus Hanau, 19 ¾⅞ Jahre alt, 10 ½ Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima,

um sich der Philologie, 5) Friedrich Spangenberg aus Hanau, 18 ½ Jahre alt, 10 Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima, um sich der Theologie und Philologie, 4) Carl Maria von Witzleben aus Cassel, 18 Jahre alt, nach Beendigung eines 2jährigen Cur- sus in der Prima theils zu Marburg, theils zu Hanau, um sich der Rechtswissenschaft zu widmen. Ausser ihnen waren auf andere Gymnasien oder zu andern Bestimmungen überge- gangen: der Secundaner Emil Steinmetz aus IHlanau; die Tertianer Ernst von Starck aus Cassel und Wilhelm Schmid aus Hanau; die Quartaner Louis von Starck aus Marburg, Philipp Bud- den aus Hanau, Heiurich Levinau aus Frankfurt a. M., Wilbelm Gleim aus Rotenburg; die Quintaner Adolph Udet aus Steinan und Jacob Seiffert aus IHanau.

Dagegen wurden 12 neue Schüler aufgenommen, so dass die Gesammtzahl der im Sommer- semester 1844 das Gymnasium Besuchenden sich auf 104 belief, von denen der Prima 12, der Secunda 10, der Tertia 25, der Quarta 24, der Quinta 21, der Sexta 14 angehörten.

Von diesen verliessen die Austalt, theils in der Mitte, theils am Schlusse des Halbjahrs 4: der Primaner Friedrich Rullmann aus Wiesbaden, um seine Studien in Weilburg fortzusetzen; die Tertianer Emil Grimm aus Cassel und Theodor von Carlshausen aus Hanau, um Militairs zu werden; der Quartaner Heinrich Blum aus Cassel, um das Gymnasium in Cassel zu besuchen.

Beim Anfang des Wintersemesters hatte sich also die Schülerzahl bis auf 100 vermindert; sie stieg jedoch durch 4 Neuaufgenommene wieder auf 104, von denen jedoch das Lehrercolle- Sium sich genöthigt sah 2 Secundaner aus dem Schülerverbande auszuschliessen. 4

Mit Abzug der Ausgewiesenen besuchten im Winter 18 ½ ½

die Prima 15, die Secunda 13, die Tertlia 17, die Quarta 25, die Quinta 49, die Sexta 13 Schüler.

C. Eibliotheken und Apparate.

Für die Vervollständigung der Bibliotheken und Apparate ist nach Massgabe der zu diesem Zweeck ausgesetzten Geldmittel gesorgt worden.

Die Gymnasialbibliothek, deren neue Anordaung grösstentheils vollendet ist, erweiterte sich nicht Dbloss durch Fortsetzungen von bis dahin noch unvollständigen Werken, sondern auch dureh andere Anhaufe, z. B. sämmtlicher Werke von Wieland; von Kant, herausgeg. von Harten- stein; von Lessing, herausgeg. von Lachmann; von Winckelmann, herausgeg. von Eiselin, ete.

hc bee Selhülerbibliothek Vermehrte sich gleichfalls, z. B. durch Johannes von Müller's sämmt- iche Schriften, Kohlrausch's Biographie deutscher Raiser etc. 27†