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9. Schreiben.— Einübung der grossen deutschen und lateinischen Schrift in alpha- betischer Reihenfolge. Diktandoschreiben. Einübung der Rundschrift. 2 St. Hoffmann. 10. Gesang.— Kombiniert mit den 3 oberen Klassen.
11. Turnen.— Kombiniert mit III.
II. Real- Sroqujmnaoium.
Quarta. Ordinarius: Ord. Lehrer Dr. Proescholdt.
Lateinische Sprache.— Dasselbe Pensum wie in der Progymnasial-Quarta, mit Ausnahme der Lektüre. Nepos: Themistocles, Aristides, Thrasybulus, Conon, Pelopidas, Agesilaus.— Phaedrus: Lib. I, 1. 3—5. 8. 12 13. 15. 8 St. Jlgen.
Französische Sprache.— Formenbildung des regelmässigen Zeitworts. Pron pers., démonstr., relat., Article part., unregelm. Plural, Zahlwort, Part. pass., nach Ploetz, Elementargrammatik, Teil II. 5 St. Proescholdt.
In Religion, Geschichte, Geographie, Mathematik, Naturgeschichte, Schreiben, Gesang und Turnen vollständig kombiniert mit den Schülern der Realquarta; im Deutschen in 3 Stunden, ebenso im Rechnen in 3 Stunden.
Quinta. Ordinarius: Ordentl. Lehrer O. Schmidt.
1. Religion.(Evang.)— a. Die biblische Geschichte des Neuen Testaments bis zur Apostelgeschichte und des Alten Testamentes bis zu David, nach Zahns bibl. Hist.— 5. Ka- techismus: Die zehn Gebote, das 1. und 2. Hauptstück mit Luthers Erklärung, dahin gehörige biblische Beweisstellen, Kirchenlieder: No. 36, 93, 212, 364, 368 aus dem Württembergischen Gesangbuch. Das christliche Kirchenjahr.— c. Bibelkunde: Die Bücher des Alten und Neuen Testuments. 2 St. Bauder.
(Die kathol. und israel. Schüler kombiniert mit den mittleren Klassen.)
2. Latein. Sprache.— Regelm. u. unregelm. Formenlehre.— Ellendt-Seyffert bis § 128.— Die wichtigsten Regeln der Syntax nebst den Uebungsstücken, nach Ostermann, lat. Uebungsbuch für V.— Fabeln und kleine Erzählungen in Osterm. V., Wöchentliche Exer- citien und Extemporalien. Retrovertierübungen. 9 St. Schmidt.
3. Deutsche Sprache.— Die Formen und Satzlehre, nach Spiess und Berlet, deutsche Schulgrammatik I.— Orthographie nach den Regeln und dem Wörterverzeichnisse für die deutsche Rechtschreibung. 2 St. Jlgen.
4. Französische Sprache.— RKegeln über die Aussprache. Hilfszeitwort avoir und être. Article défini und indéfini. Zahlen. Adjectifs possessifs und demonstratifs. Pro- noms und Adjectifs interrogatifs. Pronoms relatifs. Die erste Conjugation, nach Ploetz. Elementar-Grammatik. 1. Teil. 4 St. Zins.
5. Geschichte.— Mittlere Geschichte, biographisch nach Spiess und Berlet. 1. TI. 2 St. Proescholdt.
6. Goographie.— Asien, Afrika, Amerika und Australien allgemein, nach Daniels Leitfaden. 1 St. Hoffmann.
7. Rechnen.— Die Bruchrechnung; Einfache Regeldetri; Aufgaben mit und ohne Brüche, nach Schellens Rechenbuch, 1. Tl. 4 St. Zins.
8. Naturgeschichte.— a. Botanik: Beschreibung leicht zu zergliedernder Pflanzen, Excursionen.— 5. Zoologie: Systematische Behandlung der Säugetiere mit Benutzung von Bildern und konservierten Tierkörpern. 2 St. Zins.
9. Zeichnen.— Einfache Figuren mit geraden und gebogenen Linien, nach Kumpas Zeichenschule, 1. Abt. zu Ende und 2. Abt. bis No. 8. 2 St. Hoffmann.
10. Schreiben. Schönschreibübungen, besonders Einübung der grossen deutschen und lateinischen Buchstaben in genetischer Reihenfolge in und ausser dem Takte und An- wendung derselben in Wörtern und Sätzen. Vorschriften. 2 St. Hoffmann.


