Aufsatz 
Emendationes Cornificianae / von Karl Germann
Entstehung
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Théophraste etc.; 39) Fénelon, Télémaque; 40) De Sévigné, lettres 10 Bde.; 41) Staël, l'Alle- magne et Corinne; 42) Diderot, œuvres choisies 2 Bde.; 43) Béranger, œuvres; 44) Duruy, histoire de la France 2 Bde.; 45) Hume, history of England 18 Bde.; 46) Beaumarchais, Théatre; 47) La Fontaine, Fables; 48) Staaff, Littérature française 6 Bde.; 49) Guizot, Mémoires S8 Bde.; 50) Tacitus Germania ed. Kritz Hirſchfelder; 51) Weinkauff, de Tac. Dial. Commentationes; 52) Hempel's II. Klaffiker-Sammlung 143; 53) W. Giefebrecht, Deutſche Kaiferzeit VI; 54) Bouché-Leclercq, histoire de la divination, vol. II; 55) Stacke, Deutſche Geſchichte 1. 2. Abth.; 56) Tit. Livi lib. XXVIXXX rec. A. Luchs.

An Geſchenken erhielt die Bibliothek: 1) Von Herrn Buchdruckereibeſitzer Wittich: Hiſtoriſche Kleinigkeiten von Darmſtadt; 2) Eine Anzahl Schulbücher und vier Lexica aus dem Nachlaß unſeres chemaligen, leider zu früh ver- ſtorbenen Schülers Fr. Günther; 3) Durch Herrn Pfarrer Dr. Sell eine Anzahl werthvoller Bücher aus dem Nachlaß des Geh. Oberſtudienraths Dr. K. Wagner; 4) Von Herrn Rabbiner Dr. Lands- berger die von ihm herausg. Schriften: a) Die Fabeln des Sophos, Syrilches Original der Grie- chiſchen Fabeln des Syntipas, Poſen 1859; b) Liebe, Traum und Teufel, drei Vorträge, Darm- ſtadt 1869; c) Heidniſcher Urſprung des Brauches zwiſchen Paffah- und Wochenfeſt nicht zu heirathen, Breslau 1869.

Für alle dieſe Geſchenke ſprechen wir im Namen der Anſtalt den geziemenden Dank aus.

VIII. Chronik.

Das Schuljahr wurde am 14. October in üblicher Weiſe mit einer Morgenandacht und Ver- lefung der Disciplinarvorſchriften begonnen. Die Frequenz hatte ſich wiederum geſteigert. Herbſt 1878 waren es 532, Herbſt 1879 dagegen 569, Oſtern 1879 pereits 562, Oſtern 1880 aber 600 Schülcr. Nach dielem Verhältniß dürfen wir Oſtern auf eine Frequenz von 650 Schülern rechnen. Es kann

deshalb die Einführung einer dritten Prima nicht als provilſoriſche Maßregel betrachtet werden; es ergibt ſich vielmehr mit Nothwendigkeit, daß auch der Oſtercurfus mit einer belonderen Unter- und Oberprima abgeſchlollen werden muß. Die das Gymnaſium befuchenden Schüler erſtreben faſt fimmt- lich die Vorbereitung zu wiſſenſchaftlichen Studien. Und die Statiſtik zeigt, daß weitaus der größere Theil diefes Ziel erreicht. Die Frequenz der oberen Klaffen ſteht zu der der unteren und mittleren Klaffen in richtigem Verhältniß.

Das Lehrercollegium hat im Laufe des Jahres vielfache Veränderung erfahren.

Am 21. September v. J. ſtarb nach langem Leiden der Lehrer Röder. Die proviſoriſche Ver- waltung dieſer Lehrerſtelle wurde durch M. V. vom 5. Sept. 1879 dem Inſtitutsvorſtcher Herrn Georg Lerch zu Oſthofen übertragen.

Am 21. October v. J. ſchied der Gymnaſiallehrer Karl Walz aus dem Staatsdienſt aus, um das Pfarramt in Bad Nauheim zu übernehmen. Der Religionsunterricht in den oberen Klaffen wurde demnach Herrn Pfarrer Dr. Sell, in den mittleren Klaſſen Herrn Reallehrer Dr. Theophil Becker und Herrn Mitprediger Ritſert übertragen. Den Unterricht im Hebräiſchen übernahm von Neujahr an Herr Pfarrer Werner von hier.

Am 14. Auguſt wurde durch Allerhöchſte Verfügung der Gymnaſiallehrer Dr. K. Ohwald in den Ruheſtand verſetzt und der prov. Reallehrer Dr. Heinrich Blaſe zu Gießen, ſowie der prov. Gym- naliallehrer Robert Schäfer dahier zu ordentlichen Lehrern am Ludwig-Georgs-Gymnaſium ernannt.