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II. Holthusen, villa in pago Nihterga 1021.
III. Brumerincktorp, 1022(zwischen Eppe und Goddelsheim). IV. Rohthem, 1018(bei Cülte) Schaten, Ann. Pad. I. 491. V. Garametti, 1018. Ann. Pad. a. a. O.
Im 12. Jahrhundert kommen sodann hinzu die ersten Erwähnungen der Orte:
1. Hühlhausen: 1101.
2. Rhenegge: 1113 Reinecke T. C. p. 407.
3. Adorf: 1120.
4. Messinghausen: 1120 Meskerinchus.
5. Vasbeck: 1120.
6. Lütersheim: c. 1120.
7. Eisenberg(Schloss?): 1126 Isinberge. Kindlinger p. 157. 8. Alraff: 1126 Alrepe ebenda.,
9. Lauterbach(Hof): 1126.
10. Nied.-Waroldern: 1126 Waroldoron ebenda. 11. Hörle: 1128. 12. Arolsen: 1130.
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. Volkhardinghausen(Kloster): 1171. 14. Brobeck(Schloss): 1188. 15. Waldeck(Schloss): 1189. 16. Berich(Kloster): 1190. 17. Ober-Werbe(Kloster): 1194. 18. Schaken: 1195(Kloster). Dazu an jetzigen Wüstungen: 1. Hulikesheim: 1101(zwischen Corbach und Berndorf.) II. Nortuuike, 1120(bei Rhenegge.) III. Eobike, 1120(bei Adorf.) IV. Holtorp, 1120(über Lengefeld.) V. Cozthus, 1120(bei Heringhausen.) VI. Enelehe, 1126(zwischen Eisenberg und Nordenbeck.) VII. Hassaba, 1120. VIII. Dannenbruke, 1120.
Das sind bis zum 12. Jahrhundert d. h. noch vor der Zeit, in welcher die meisten Dör- fer in Deutschland überhaupt entstanden sind, 81 Plätze(die Schlösser Brobeck und Eisenberg, welche nie Mittelpuncte von Ortschaften geworden sind, gehen ab), darunter 20 jetzt nicht mehr vorhandene. Voa den jetzigen 109 Ortschaften und Städten des Fürstenthums sind 61 darunter, also fast drei Fünftel. Man wird eingestehen müssen, dass dieser Reichthum der Landschaft an Ortschaften in so früher Zeit nicht Folge einer starken und plötzlichen Coloni- sation sein kann. Dazu fehlten alle Bedingungen. Das Land war politisch kein geschlossenes Gebiet, welches etwa als Grenzmark Colonisten geflissentlich geöffnet worden wäre. Es reizte ferner weder durch Fruchtbarkeit noch durch mildes Klima.. Wohl aber waren seine Berge,
unbestimmter Lage.


