Aufsatz 
Die sommerlichen Regengebiete in West- und Mitteleuropa
Entstehung
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Teil wird das RW erzeugt durch einen Ausläufer, der 24 a in England eindringt, 25 a über die Nordsee reicht und 26 a in Holland selbständig ist. Dieses TM zieht bis 27 a auf die Kieler Bucht und tritt dann in Verbindung mit TM anderer Systeme.

J. 26. 29. VII. Einbruchstelle: Frankreich. Das RG entsteht in Frankreich, ver- größert sich zum 27. und reicht am 28. von der Loire bis zur Warthe, bedeckt am 29. Ost- deutschland und zieht dann. ab.

Wetterlage: Das RW wird eingeleitet durch ein schwaches TM, das 26a, wahr- scheinlich vom Mittelmeer gekommen, in Südfrankreich auftritt, bis 27 a nach Belgien und bis 28 a nach Ostpreußen zieht. Im folgt sogleich sein HM., das wahrscheinlich von S kommt, zu 27 a nach Südwestfrankreich. 28 a nach Brandenburg, 20a nach Russisch-Polen zieht und zerfällt. Es hinterläßt auf seinem Wege TNI. die das RW fortsetzen, bis sie von einem westl. H abgedrängt werden.

K. 27. 31. VII. Einbruchstelle: Irland-Schottland.(S. Fig. 7). Das RG reicht nach Südöstl. Zuge am 29. bis Nordwestdeutschland, bedeckt am 30. ganz Norddeutschland und zieht dann rasch. ab.

Wetterlage: Ein starkes HM zieht auf Straße II zum 30 a in den Norden von Schottland, zum 1. VIII. nach Finnland. Es leitet mit schwachen Ausläufern(27p Schott- land) das RW an der NXW-Seite des englischen H ein. Der Ausläufer wandert mit seinem HM und reicht 20 a nach England. 30 a durch die Nordsee auf die Elbe, 31 a von Mittel- schweden nach Ostpreußen(S. Karte 7) und erregt überall auf seinem Zuge das RW.

L. 30. VII. 2. VIII. Einbruchstelle: Schottland-Irland. Das Gebiet zieht zum 1. VIII. auf die Nordsee, zum 2. nach Skandinavien und dann. ab.

Wetterlage: Von einem französ. H erstreckt sich 30 a eine Zunge bis Schlesien. Ein HM rückt von Island auf Straße II heran und liegt 2a auf der Nordsee. 3a in Mittel- schweden. 4a in Finnland. Mit einem Ausläufer. der 31 a in Schottland zu erkennen ist und dann nach S zum RG M zieht, wird das RW eingeleitet, fortgesetzt durch einen zweiten Ausläufer (la England), der sich ebenfalls in TRI auflöst(Siehe M), und dann durch das HM selbst.

M. 30. VII. 3. VIII. Einbruchstelle: Frankreich. Das Gebiet bedeckt am 31. Mittel- frankreich und Tirol in 2 Teilen, am 1. auch ganz Deutschland bis auf den Osten, am 3. läßt es Nordwestdeutschland frei und zieht zum 4. 5. ab.

Wetterlage: Am 30. liegt ein ö. ziehendes H über Frankreich. Im XN von Schottland und auf dem Mlittelmeer liegen M. Vom Mittelmeer her dringt, unterstützt durch Ausläufer des nördl. M. ein TM bis 31 a nach Westfrankreich und leitet dort das RW ein. Ihm folgen von N und S her noch weitere, die hinter dem H her nach E ziehen und la zwischen Spanien und Ostsee zerstreut sind. Durch Vorstoß eines biskavischen H werden sie mit ihrem nördl. HNM(Siehe L) zum 3. 5. abgedrängt.

N. 1. 8. VIII. Einbruchstelle: Irland. Das RG bedeckt am 2. Irland, England und Nordwestfrankreich, am 3. auch die Nordsee und ihre Ränder, dann löst sich im E ein NS-Streifen los. Dieser reicht am 4. von Frankreich bis Skandinavien, am 5. von Osterreich bis Schweden, am 6. und 7. bis Finnland und zieht dann ö. ab. Der zurückbleibende Teil zieht am 6.. ab.

Wetterlage: Ein starkes HYI naht bis 3a vom W an Irland heran und zieht über Schottland(S a) nach Lappland( a). Ein H erstreckt sich 2a von Spanien bis Belgien. Schwache TM, die 2a sw. von Irland und in der Bretagne undeutlich zu erkennen sind, leiten das RW ein. Sie stammen aus einem Ausläufer, der bis 3a von W nach Frankreich,