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Bezüglich der Stempel mögen folgende Bemerkungen Platz
finden:
Die Stempel 1— 14 ergänzen das Progr. von 1902, St. 15— 36 sind auf verzierten Gefässen u. zw.:
15— 36 Bodenstempel auf dem Innern,
37— 40 Aussenstempel,
41— Schluss Töpferstempel auf dem Boden von Tassen und
Tellern.
B= Boden; Bsch.= Bodenscherbe; Bst.= Bodenstück; Sch.= Scherbe; Trst.= Tellerstück; Trsch.= Tellerscherbe; Trb.= Tellerboden; Tsb.= Tassenboden; Tssch.= Tassen-
scherbe; Tsst.
= Tassenstück.
Die Stempeltafel bringt eine kleine Auslese der Stempel. Z. T. sind sie noch nicht veröoffentlicht, z. T. bringen sie eigen- artige Stempelformen.
Nr. 11.
ur„us4udh Bei den
Cefalio nur noch aus Strassburg bekannt. Dort Cerasio gelesen;
erscheint auch in Westerndorf in derselben Form; CG. Jul. Prim. im GC. I. L. nicht, wohl aber S. Iul. Prim.;
Macer f.;
Maguus vergl. Progr. 1904 Taf. 4. 47; Marti seltenere Abkürzung für Martialis;
Medin dasselbe d einfach, wie es bei Meddicus doppelt vorkommt;
Momo mit Punkten als Verzierung in allen Buch- staben;
of Mem seltnere Form für Memoris;
Nudinus dieselbe Matrize zeigt Ludovici unter 3962, er liest Nudisus;
Paullinus seltnere Form des St. von r. nach l.;
Placidus, i zwischen C und D wagrecht;
Potitus Ligatur in der Mitte etwas undentlich; Salve für Salvetus;
Sollo fec von rechts nach links, in Mainz noch nicht gefunden;
Sextus in dieser Form zum erstenmal;
Suarad zum erstenmal in Mainz;
ohne Ligatur des er;
mit Ligatur des er;
Victor mit eigentümlichem Fabrikzeichen;
49. Verschiedene Formen für Vitalis. übrigen Stempeln sind Bemerkungen überflässig.
Die Form der Gefässe ist meist nach Dragendorf angegeben, in einzelnen Fällen nach den Formentafeln des Programms von 1904.


