Aufsatz 
Die im Mainzer Museum befindlichen Sigillata-Gefässe der nachaugusteischen Zeit und ihre Stempel / von Geissner
Entstehung
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Die im Mainzer Museum befindlichen Sigillata- Gefässe der nachaugusteischen Zeit und ihre Stempel.

In meiner Zusammenstellung der Stempel aus der auguste- ischen Zeit(Progr. 1902) sind unter Nr. 242 255 diejenigen Stempel aufgezählt, die ihnen der Zeit nach sehr nahe stehen; ihre Zahl möchte ich noch vermehren: Aurati; Carus, Celadi Celeros of Cres; Damon, Darra, Disetus, Donati; Felix, Firnus, ofi Firm, Firmo, Flavus, Floridus; Geminus, Germani fi; Jan, Inge, Jucundus, Julia, Julius, Justi, Justini; Logirni; Niger f, No; Patrici, Pudes; Reginus; Sabinus, Salvi, Scottius. Secundi, Senicio, of Silvi; Tasco Ma, Tertius; Vapusu, Verius, Vitalis, Vitlus.

Die Fabrikation dieser Ware fällt jedenfalls in die erste Hälfte des 1. nachchristlichen Jahrhunderts. Allerdings ist auch zu beachten, dass viele Fabriken längere Zeit bestanden haben, daher haben wir von ihnen frühe Fabrikate und spätere, vgl. u. a. Montanus, Primus, Moxsius; wieder andere Fabriken werden wohl neben feineren Stücken auch gewöhnliche Alltagsware her- gestellt haben.

Was die Anordnung der Stempel betrifft, so habe ich das Verfahren des Progr. 1902 beibehalten.

Die hinter dem Namen eingeklammerte Nummer bezieht sich auf die Gypsstempel, die diesesmal in sehr beschränkter Anzahl veröffentlicht sind. Ich wollte dabei entweder die Eigenart des Stempels oder der Schrift oder der Abkürzungen zeigen. Bei 13, 13a, b, c, d, e, bei 20, 20a e, bei 41, 4 la sind die verschiedenen Abkürzungen zu sehen. Bei Nr. 51, 51a, b und e, bei 52, 52a und b ist aus der Form der Stempel und aus der Verschiedenheit der terra sigillata auf einen bedeutenden Zeit- unterschied zu schliessen. Bei Nr. 39, 56, 58 erscheint die