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Die nächste Kolonne gibt die Nummer der C. I. L. Bd. XIII 10009 oder 10010, da einige arretinische Stempel auch unter 10010 aufgeführt sind.
Die folgende Spalte bringt Angaben über die Form; die ganzen arretinischen Gefässe sind nach Formentafel V bestimmt, die Scherben und Böden sind als Tellerböden(Tellerb.), Tassenböden (Tassenb.) oder Bodenscherbe(B. Sch.) bezeichnet. Bei den belgischen Gefässen sind, wo möglich, die Abbildungen aus Koenens Gefässkunde angegeben. Bei den arretinischen ist einige Male auf Dragendorff(Dr.) B. J. Bd. 96/97 hingewiesen.
Die nächste Kolonne bringt den Fundort. Wir sehen hieraus, wo in Mainz sich römische Wohnungen und Gräber befanden. Interessant ist jedenfalls die grosse Anzahl der Funde in der Rheinallee, wo ohne Zweifel die römischen Hafenanlagen sich befanden. Darauf folgt das Datum des Fundes; dies kann bei vielen Stücken erst seit dem Anfang der neunziger Jahre des verflossenen Jahrhunderts angegeben werden, da früher diese Funde nicht genau verzeichnet wurden. Zweck dieser Angabe ist, später die sichere Identifizierung der Stempel zu ermöglichen. Daran schliessen sich Bemerkungen, die nähere Angaben über die Eigenschaften des Stempels oder des Fundes enthalten.
Für die Tafeln I— IV wurde Gypsabdruck von den ein- zelnen Stempeln genommen, diese Abdrücke wurden auf Karten aufgeklebt und photographisch aufgenommen; die Aufnahme besorgte mit kunstgeübter Hand Professor Neeb. Mittelst der photographischen Platten wurden in der graphischen Kunst- anstalt von Dambacher und Neubauer die Platten für den Licht- druck hergestellt und davon die Abzüge genommen. Die Bilder sind so klar, dass die Züge der Stempel oft schärfer auf dem Bilde als auf dem Original hervortreten.
Die Formentafel V wurde in der Buch- und Steindruckerei von Jacob Lintz in Trier hergestellt.


