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Büdingen 15 W. 16 m. 9. G. Laubach 16 W. 19 m. 10. G. u. R. Friedberg 11 W. 11 m. 11. Rg. Darmſtadt 25 W. 33 m.(z. T. in den Parallelklaſſen doppelt geleſen.) 12. Rg. u. R. Mainz 6 W. 6m. 13. Rg. u. R. Gießen 31 W. 50 m. 14. R. Groß⸗Umſtadt 4 W. 8m. 15. R. Michelſtadt 10 W. 16 m. 16. R. Wimpfen 11 W. 16 m. 17. R. Bingen 10 W. 11 m. 18. R. Oppenheim 11 W. 14 m. 19. R. Alzey 17 W. 21 m. 20. R. Alsfeld 6 W. 6 m.(nur für 1898 u. 99.) 21. R. Butzbach 12 W. 18 m.
Aus dieſer, ſowie aus der unten folgenden Zuſammenſtellung für die engliſche Lektüre erſehen wir deutlich den ſteten Wechſel der Lektüreſtoffe, das auffallende Mißverhältnis an faſt allen Anſtalten zwiſchen der Zahl der ausgewählten Werke und der Zahl ihres Vorkommens in der Klaſſenlektüre. Nur an 1 Anſtalt (G. Gießen) ſcheint ein feſtſtehender Lektüreplan vorzuliegen.
Fragen wir uns, welche Schriftſteller, bezw. welche ihrer Werke an den heſſiſchen Schulen am häufigſten geleſen wurden, ſo erhalten wir die folgende Zuſammenſtellung, bei der ich nur diejenigen 12 Autoren und diejenigen 12 Werke aufgeführt habe, die die höchſten Ziffern aufwenden, für die übrigen ergibt ſich alles Nähere aus der Tabelle.
Molière wurde 75 mal geleſen, Corneille 32 m., Erckmann-Chatrian 29 m. ¹), Landean 29 m., Souvestre 26 m. ¹), Racine 24 m., Choix de nouvelles modernes 23 m., Bruno 23 m., Daudet 20m. ¹), Scribe 17m., D'Hérisson 17 m., Sarcey 15m.
Abgeſehen von Molière, der alle übrigen weit überragt(ebenſo wie an den preußiſchen Schulen) geht die Stufenfolge, von Corneille ab, ganz allmählich abwärts.
Die am häufigſten geleſenen Einzelwerke ſind:
1. Molière: L'avare 29 m. 2. Sandeau: Madem. de la Seiglière 27 m. 3 Corneille: Le Cid 23 m. 4. Erckmann-Chatrian: Conscrit 19 m. 5. Bruno: Tour de la France 18 m. 6. D'Hérisson: Journal d'un off. 17m. 7. Souvestre: Au coin du feu 17m. 8. Sarcey: Siège de Paris 15 m. 9. Thiers: Expéd. d'Egypte 12 m. 10. Halévy: L'invasion 11 m. 11. Molière: Le misanthrope 9 m. 12. Molière: Les femmes savantes 9m.
Stellen wir die Lektüre nach Jahrgängen zuſammen, ſo ergibt ſich, daß, abgeſehen vom Jahre 1896/97, eine allgemeine, anfänglich langſame, ſpäter ſchnellere Zunahme ſtattgefunden hat. Wir erhalten hiernach folgende Tabelle:
Im Schuljahr 1894/95 wurde 98 mal, 1895/96 103 m., 1896/97 98 m., 1897/98 120 m. u. 1898/99 141 m. geleſen. Es bleibt alſo zu conſtatieren, ob, nach Durchſicht der Oſterprogramme 1900, eine weitere Zunahme ſtattgefunden hat, oder nicht.
B.. Sauiſt che Irgtüte.
Gym⸗ 3
5 Verfaſſer und Werk. naſinm Ratuymnafu Mralizus ſen. Heiſon 3 2 II.I-IIIIſIIſmen.) liſte.) 1[Addison: Sir Roger de Coverley.—1—1—ℳ————1—
2 Arabian Nights 3————— 1— 1— 3 Besant: London Past and Present. 2——ℳ————[— 2[RK. II/I 4 Bulwer: Money 4 2————[—— 6— 5„ The Lady of Lyons—- 21 1——[——— 3 ſk. uus, 6 Burnett: Little Lord Fauntleroy.—————— 1—[—h1 ſK. Hbtn)
¹) Iſt außerdem noch in einzelnen Sammelbändchen vertreten. ²) Nach dem Müller'ſchen Manuſkript.


