Französische Sprache.
Ib.(3 St. wöchentl.) a) Grammatik. Die syn- taktischen Regeln in Spiess'„die wichtigsten Re-
geln der Syntax“ von Capitel 95 an bis zum Schluss wurden durchgenommen und an vielen
Beispielen erläutert. Jede Woche wurde ein Stück ebungsbuch übersetzt und corrigirt. Cicero de imperio Cn. Pompeji; 28.
aus Spiess' b) Lectüre. Actionis in Verrem secundae lib. IV. cap. 1— privatim: aus derselben Rede cap. 39— 52; ausge- wählte Abschnitte aus Cic. orat. pro Sext. F. Schmidt.
Roscio Amerino. (4 St. wöchentl.)
Ta. Die wichtigsten Regeln der Syntax wurden nach dem Lehrbuche von Plötz repetitionsweise durch- genommen; Exercitien mit Benutzung der Uebun- gen zur Syntax von Plötz und monatlich französischer Aufsatz im Anschluss an die Lectüre. Gelesen wurden der Cid von Corneille, der Misan- thrope von Molière und die Athalie von Racine. Die Sprechübungen knüpften sich an die Biographie de Watt von Arago. Unverzagt.
Ib. In der Syntax von Plötz wurde die Lehre vom Gebrauch der Zeiten und Moden Verbums, sowie vom Pronomen und dem Artikel durchge- nommen und die einschlagenden Stücke aus den Jebungen zur Syntax mündlich und zum Theil schriftlich übersetzt. Monatlich ein französ Aufsatz im Anschluss an die Lectüre. Gelesen wurden der Cid von Corneille, der Avare und die femmes savantes von Molière. Den Sprechübungen wurde Aragos histoire de ma jeunesse zu Grunde gelegt. Unverzagt.(Wendt.)
Englische Sprache.(3 St. wöchentl.) Ta. Lec- türe und Erklärung aus Lüdeckings II. Theil — ferner Shakespeare's Caesar und Macaulay's History of England II. Mündliche liche Reproduction des Gelesenen. Aus dem Deut- schen in's Englische wurden übersetzt Abschnitte aus Schiller's 30jährigem Krieg.— Kleinere Auf- sätze.— Memoriren von Gedichten.— Bis Juli Prof. Greiss, dann Neuendorf.
Ib. Die wichtigsten Abschnitte der Syntax nach Crüger's Lehrbuch II. Cursus, zu jeder Lection deutschen Abschnitt schriftlich lische übersetzt.— Lectüre ausgewählter Stücke aus Lüdecking's Lesebuch II. Theil.— Mündliche und schriftliche Reproduction vorgetragener Stücke erzählenden und historischen Inhalts.— Memoriren von Gedichten. Neuendorf.
ein
des
ischer
und schrift-
einen in's Eng-
Religion.
Geschichte.
Mathematik.
Darstellende
Mineralogie.
(2 St. wöchentl.) a. Protestanten: Glaubens- und Sittenlehre nach Beck, Theil II. Ferner Repetition der wichtigsten Abschnitte der alt- und neutestamentlichen Bibelkunde, sowie der Krebs.
(2 St. wöchentl.)
Kirchengeschichte. b. Katholiken. von Gottes Dasein und Wesenheit. Die Eigen- schaften Gottes. Dreipersönlichkeit. Schöpfungs- lehre. Werk der Erlösung. Hilpisch. Ia.(3 St. wöchentl.) Neuere Ge- schichte von 1789— 1815, sodann brandenburgisch- preussische Geschichte, beides nach Pütz. Wie- derholung der alten, mittleren und neueren Ge- schichte. Endlich die neueste Zeit von 1815 bis jetzt in übersichtlicher Darstellung.
Die Lehre
Ib.(3 St. wöchentl.) Mittelalterliche Geschichte seit dem Interregnum, neuere Geschichte in aus- führlicher Darstellung bis zur französischen Revo- lution nach Pütz. F. Schmidt.
(5 St. wöchentl.)
Ta. Im Sommer: Differentialrechnung und An- wendungen derselben aus der Analysis und der analytischen Geometrie. Ii Winter: Herleitung und Einübung der wichtigsten Integralformeln und Anwendung derselben zur Lösung von Aufgaben aus der Geometrie und Mechanik.— Repetition aller früher durchgenommenen Capitel der Mathe- matik und Uebung in der Lösung einschlagender
Aufgaben. Fürstenau. Ib. Im Sommer die Lehre von den Determi-
nanten und die Anfangsgründe der analytischen Geometrie in der Ebene. Im Winter: in 3 Stunden wöchentlich die analytische Theorie der Kegel- schnitte; ausserdem in 2 Stunden wöchentlich die
Theorie der Gleichungen. Unverzagt.
Geometrie.(2 St. wöchentlich.) Ia. u. b. Die lineare Perspective, die Elemente des axonometrischen Zeichnens und die Projection der Durchschnittslinien krummer Flächen.
Unverzagt. (2 St. wöchentl.)
La. Die Metalle, die Schwefel- und Arsenver- bindungen, im Winter Gesteinslehre und Uebungen im Bestimmen von Mineralien und Gesteinen. Mes- sungen und Berechnungen von Krystallen.
Henrich. Oxyde, die Silicate von der Formel
Ib. Die


