der Zeiten; die Moduslehre; Einübung der gram- matischen Regeln durch wöchentliche Exercitien, abwechselnd domestica und scholastica. b. Lec- türe: 1) Ciceronis oratt. pro Ligario und pro rege Dejotaro, ferner Cic. orat. III in Catilinam und die Oratio pro Sulla c. 1— 12. 2) Aus Ovidii Meta- morph.: die Musen und die Töchter des Pieros; ferner Ceres und Proserpina. Privatlectüre: Caes. comment. de bello civili lib. II und lib. III. Bellinger. Französische Sprache.(4 St. wöchentl.) Repe- tition der Lectionen 24— 46 aus Plötz II. Cursus. — Lectionen 46—7 deutschen Abschnitte temporalien.
neu durchgenommen und die schriftlich übersetzt— Px- Stücke Memoriren
— Lectüre ausgewählter Lüdecking’s frz. Lesebuch II. Theil. von Gedichten. Neuendorf.
aus
Englische Sprache.(3 St. wöchentl.) a. Gram- matik: Crügers Schulgrammatik Lect. 3 Von jeder Lection wurde ein Uebungsstück schrift- lich übersetzt. Schulexercitien. b. Lectüre: Gelesen wurde eine Anzahl Stücke der 4., 5. und 6. Abtheilung von Lüdecking's engl. Lesebuch I. Im Winter kleinere Sprechübungen.
May.
2—58.
(Wendt.)
Religion.(2 St. wöchentl.) Der Galaterbrief wurde gelesen und erklärt. chengeschichte von der Reformation
neueste Zeit nach Beck, Theil I. Krebs.
b. Katholiken.(2 St. wöchentlich.) schichte der vorchristlichen Offenbarungen. hl. Schriften des A. T. Die christliche barung. Die hl. Schriften des N. T.
a. Protestanten: Kir- bis in die Die Ge-
Die Offen- Hilpisch. Geschichte.(3 St. wöchentl.) Geschichte Mittelalters nebst den nothwendigen geographischen Nach Pütz' Grundriss schichte und Geographie des Mittelalters. Bellinger.
des
Bemerkungen. der Ge-
Arithmetik.(2 St. wöchentl.) Gleichungen des II. Gr. mit einer und mehreren Unbekannten, die arithmetischen und geometrischen Reihen, Zinses- zinsen- und Renten-Rechnung, die cubischen Glei- chungen, Combinationslehre. Maxy.
Geometrie.(3 St. wöchentl.) Die ebene und sphä- rische Trigonometrie. Anwendung der letzteren auf Aufgaben aus der mathematischen Geographie und Astronomie. Fürstenau.
Dartsellende Geometrie.(2 Stunden wöchentl.) Die Projection der Körper in allen Lagen, der Schnitte von Ebenen mit Körpern in allen Lagen;
die Elemente der Licht- und Schattenlehre. Im Sommer Oberlehrer Unverzagt, im Winter Aug. Schmidt. Naturgeschichte.(1˙‧St. wöchentl.) Die Ele- mente der Krystallographie. Henrich. Physik.(2 St. wöchentl.) Die Lehre vom Plectro-
magnetismus, der Inductionselectricität, der Ther- moelectricität; die Lehre vom Schall. Bis Mitte des Sommers Prof. Dr. Greiss, von da an
Aug. Schmidt. Mechanik.(2 St. wöchentl.) Die Lehre von der Zusammensetzung und Zerlegung der Kräfte, vom Schwerpunkte, den einfachen Maschinen; der gerad- Bis Mitte Dr. Greiss, von da an Aug. Schmidt.
linigen Bewegung. des Sommers Prof.
Chemie.(3 Stunden wöchentl.) Stöchiometrie. Die speciellere Chemie des Sauerstoffs, Wasserstoffs, Chlors, Broms, Jods, Fluors, Cyans, Ferrocyans, Ferridcyans, Rhodans, Phosphors, Stickstoffs. Henrich.
Prima.
Ordinarius der Ia: Fürstenau. Ib: Oberlehrer Unverzagt.
„„
Deutsche Sprache.(3 St. wöchentl.) ITa und Ib. Gelesen und erklärt wurde Goethe'’s Iphi- genie, Götz von Berlichingen und Egmont, Schil- lers Maria Stuart und die Jungfrau von Orleans.
Literaturgeschichte: Kurze Uebersicht über
ie alte Zeit nach ihren hauptsächlichsten Erschei-
nungen, sodann in ausführlicher Darstellung die
die wichtigsten Dichter der neuesten Zeit. Regel- der Deklamation. Jeden Monat wurde ein deutscher Aufsatz geliefert und F. Schmidt. Lateinische Sprache.
a) Grammati k.
Uebungen in
;; 1.„. neuere Zeit, namentlich Schiller und Goethe, endlich
coorrigirt. (3 St. wöchentl.) Ia. Die wichtigsten Abschnitte der Syntax wurden wiederholt und die Kenntniss der- selben durch PExercitien befestigt. b) Lectüre. Das bellum lugurthinum des Sal- lust wurde theils in der Schule, theils privatim durchgearbeitet; ausgewählte Stücke aus Virgils Aeneis lib. II. F. Schmidt.
wöchentliche


