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14) Klingelhöffer, Fürſtlicher Kammerdirector zu Büdingen, 15) Klingelhöffer, Fürſtlicher Baurath zu Büdingen,
16) Krämer, Dr., Gymnaſialdirector zu Büdingen,
17) Lehning, Kaufmann und Gemeinderath zu Büdingen, 18) Melior, Baurath zu Büdingen, 1 19) Meyer, Dekan und Hofprediger zu Büdingen,
20) Oßwald, Dr., Gymnaſiallehrer„„
21) Pückel, Steuercommiſſär„„
22) Schwarz, Hilfslehrer am Gymnaſium zu Büdingen, 23) Steinhäuſer, Dr., Gymnaſiallehrer„„
24) Wegelin, Tjtiher Rentamtmann„ 5 25) Weſternacher,„Medicinalrath„
Zum Vice⸗Präſidenten eht das Comite den Unterteichneten, zu Schriftführern den Gymnaſiallehrer Dr. Bender und den Hilfslehrer Schwarz. Damit die Mittel zur Ausführung des projectirten Unternehmens nicht fehlten, ſtellte Großherzogliches Miniſterium des Innern gnädigſt 200 Gulden, der Gemeinderath der Stadt Büdingen geneigteſt 250 Gulden zur Verfügung. Das Comite hielt unter der huldvollen und umſichtigen Leitung Seiner Durchlaucht des Fürſten 9 Sitzungen, in denen alle Fragen betreffs der Feſtfeier gemeinſamen Berathungen und ſorgfältigen Erörterungen unterzogen wurden und ihre Erledigung fanden. In der zweiten Hälfte des Monats⸗ März ergingen an die früheren Lehrer und an die ehemaligen Alumnen des Gymnaſiums, in der erſten Hälfte des Aprils an Großherzogliche Ober⸗ ſtudien⸗Direction zu Darmſtadt und an die Gymnaſiallehrer⸗Kollegien zu Bensheim, Darmſtadt, Gießen, Mainz, Worms und Hanau Ein⸗ ladungen zur Theilnahme an der Jubelfeier. Bald darauf erſchienen die feſtlichen Tage,„von denen man ſchon ſeit Jahren in Büdingen ſehr viel geſprochen und für welche die guten Büdinger ſeit Monaten geſcheuert, gerüſtet und geſorgt hatten, um den lieben Gäſten eine freundliche Aufnahme zu bereiten.“
Am 30. April, dem Tage der Vorfeier, begann in aller Frühe die kleine Muſenſtadt ihr ſchönſtes Feſtgewand anzulegen, und gegen Mittag prangten elle Straßen und Thürme im reichſten Fahnenſchmucke. Wetteifernd in holdem Streite mit der Stadt zeigte auch die Natur das heiterſte Antlitz. Zwiſchen 11 und 12 Uhr Vormittags wurde den Gymnaſiallehrern, welche im Conferenzzimmer verſammelt waren, eine große und angenehme Ueberraſchung zu Theil; die Secundaner und Primaner marſchirten plötzlich vor dem Gymnaſialgebäude auf, ein würdiger Sprecher derſelben, Friedrich Becker, Schüler der Oberprima, trat vor und widmete im Namen ſeiner Mitſchüler dem Lehrercollegium eine die ſinnvolle Inſchrift „Literis et artibus“ tragende koſtbare Fahne von weißer Seide als ein bleibendes Zeichen der Anhänglichkeit an die alma mater und der Liebe, Verehrung und Dank⸗ barkeit gegen die Lehrer. Der Director verlieh den lebhaften Gefühlen des Dankes


