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Anter-Secundu.(IIb, 1.)
Ordinarius: Profeſſor Wagner.
Religion, 2 St., im Winterſemeſter Buchhold: Apoſtelgeſchichte, geleſen und erklärt; im Sommerſemeſter Walz: Einleitung in das Neue Teſtament; Leſen und Er⸗ klären ausgewählter Abſchnitte.
Griechiſch, Conzen, 3 St.: Xenoph. Anab. lib. III. Repetition des Verbums nach der Grammatik von Curtius. Exercitia.— Boßler II., 2 St.: Hom. Odyss. IX.
Lateiniſch, 8 St., Wagner: Caes. B. G. V., 1— 39; Liv. I., 1— 60. Aus Zimmermann's Anthologie 2100 Verſe, beſonders von Ovid und Vergil. Repetition der Syntax nach Ellendt⸗Seyffert§ 129 bis§ 350; mündliche und ſchriftliche Ueberſetzungen aus Dronke's Aufgaben. Exercitia pro loco und domestica. Das Wichtigſte aus der Verslehre.
Franzöſiſch, 2 St., Klingelhöffer: Syſtematiſcher Curſus der franzöſiſchen Syntax begonnen; durchgenommen wurde: I. Regelmäßige Wortſtellung und Inverſion, II. Caſus und Präpoſitionen nach Plötz'„Uebungen zuſammenhängenden Inhalts.“— Lectüre: Aus„Lectures choisies“ von Plötz: Sect. II., 1, 5, 7, 9, 11.— Exercitia extemporalia und pro loco.
Deutſch, 3 St., Wagner: Erweiterte Uebungen in der Rechtsſchreibung mit Berückſichtigung der gebräuchlichſten Fremdwörter; Satzlehre und Zeichenſetzung. Er⸗ klärung und Vortrag von Gedichten. Aufſätze nach gegebenen Thematen.
Geſchichte, 2 St., Wagner: Deutſche Geſchichte bis zur neueſten Zeit.
Geographie, 1 St., Wagner: Deutſchland und Oeſterreich.
Mathematik, 4 St., Lips: a) Arithmetik: Buchſtabenrechnung; Gleichungen vom erſten Grad mit einer Unbekannten; Proportionen. b) Geometrie: Berechnungen der ebenenen Figuren; Pythagoreiſcher Lehrſatz und daraus folgende Berechnungen; Aehnlichkeit der Dreiecke und ihre Anwendung.
Naturwiſſenſchaft, 2 St., im Winterſemeſter Bender: Lehre von der Wärme; im Sommerſemeſter Schopp: Anorganiſche Chemie, Kenntniß der Elemente und der wich⸗ tigſten Verbindungen.
Singen, 2 St., Mangold.
Turnen, 2 St., Völſing.
Parallel-Anter⸗Serunda.(IIL, 2.)
Ordinarius: Profeſſor Dr. Uhrig. Religion, 2 St., im Winterſemeſter Buchhold, im Sommerſemeſter Walz: Einleitung in das N. T. Leſen und Erklären ausgewählter Abſchnitte. Griechiſch, 5 St., Uhrig: Wiederholung der Formenlehre, insbeſondere der Lehre von den unregelmäßigen Verben. Syntax, nach Curtius, das Wichtigſte aus der Rection der Caſus und Modi. Mündliche Ueberſetzung der Beiſpiele aus Schenkl's


