29 II. Chronik.
Unſere Schule erfreute ſich unausgeſetzt der Förderung aller ihrer Intereſſen von Seiten der Herzoglichen Landesregierung und der ſtädtiſchen Behörden. Nur dadurch iſt es möglich geworden, die Anſtalt in ſo wenig Jahren zu dem Punkte der Entwickelung zu führen, auf welchem ſie ge⸗ genwärtig ſteht. Eine geſchichtliche Darlegung dieſer Entwicklung würde dafür den beſten Beweis liefern; doch geſtattete Dies der Raum des vorliegenden Programms nicht. Der Unterzeichnete hofft indeß, daß es ihm im nächſten Jahre vergönnt ſein werde, eine vollſtändige Geſchichte der höheren Töchterſchule zu liefern, und damit zugleich eine Pflicht der Dankbarkeit für die der Anſtalt zu⸗ gewandte Geneigtheit und Begünſtigung zu erfüllen.
Die gewöhnlichen Exeigniſſe des Schuljahrs ſind, wie folgt, in der üblichen Weiſe erwähnt.
Anfang des Schuljahres am 6. Mai. Vom 7. bis 16. Juni Pfingſtferien. Den 24. Juli Feier des Geburtsfeſtes Seiner Hoheit des Herzogs durch Geſang und Deklamation der Schülerin⸗ nen im Turnſaale. Den 12. Auguſt Sommerſchulfeſt: Ausflug nach dem Niederwalde mit den 4 oberen Klaſſen. Am 21. Spaziergang nach Bierſtadt mit den unteren Klaſſen. Klaſſenprüfung vom 8.—13. September, Herbſtferien vom 3. September bis 13. Oktober. Weihnachtsferien vom 23. Dezember bis 12. Januar. Das herkömmliche Winterſchulfeſt wurde am 11. Februar von den oberen u. am 5. u. 7. Februar von den unteren Klaſſen mit Geſang, Deklamation, gemeinſchaftlichen Spielen u. ſ. w. in dem Turnſaale gefeiert.


