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im Winter 1 combinirt mit II b. In der combinirten Stunde quadratiſche Gleichungen.
b. Geometrie. Das Weſentlichſte aus der ebenen Trigonometrie; dann aus der Stereometrie die Lage der geraden Linie zur Ebene und der Ebenen zu einander, die Flächenwinkel und Körperecken, die Polyeder im Allgemeinen; trigonometriſche Aufgaben 2 St.
I. Cl. 3 St. Erweiternde Wiederholung der ebenen Trigonometrie; aus der Stereometrie die wichtigſten Po⸗ lyeder und krummflächigen Körper; trigonometriſche und ſte⸗ reometriſche Aufgaben. Prof. Schenck.
3. Naturwiſſenſchaft.
VII. Cl. 2 St. Sängethiere.
VI. Cl. 2 St. Vögel.
V. Cl. 2 St. Amphibien. Collab. Schenck.
IV. Cl. 2 St. Im Sommer: Botanik; im Winter: Amphibien und Fiſche.
III. Cl. 2 St Im Sommer: Botanik; im Winter: Das Weſentlichſte über den Bau des menſchlichen Körpers und die Verrichtung ſeiner Organe, und Vergleichung mit den Wirbelthieren; die wirbelloſen Thiere.
Prof. Schenck. Magnetismus und Electricität. Die Lehre vom Licht. Collab. Schenck.
1 4. Geographie.
VII. Cl. 4 St. Das Nothwendigſte aus der mathe⸗
matiſchen Geographie. Die fünf Erdtheile im Allgemeinen. Im Sommer Ricker. Im Winter Schmitthenner.
VI. Cl. 3 St. Im Sommer Aſien und Amerika; im Winter Europa, nach Lage, Größe, Grenzen, Gebirgszügen und Flußſyſtemen, klimatiſcher Beſchaffenheit und Produkten.
Ebhardt.
V. Cl. 3 St. Deutſchland nach ſeiner phyſiſchen Be⸗ ſchaffenheit. Politiſche Geographie von Oeſterreich und Preußen nach Daniel.
IV. Cl. 2 St. Die pyrenäiſche Halbinſel, die Alpen, die Alpenhalbinſel, Frankreich, nach Daniel.
1 Hillebrand.
II. Cl. 2 St. I. Cl. 2 St.
5. Geſchichte. VII. Cl. 2 St. Aegypter und Phönicier. Semiramis, Derokes, Kyros. Griechiſche Sagen. Griechiſche Geſchichte bis zum Anfang der Perſerkriege. Stoll. VI. Cl. 2 St. Im Sommer griechiſche und macedo⸗ niſche Geſchichte; im Winter Geſchichte der Römer. Ebhardt. V. Cl. 2 St. Römiſche Geſchichte vom Decemvirat bis zum Untergang des weſtrömiſchen Reichs. Geſchichte des Mittelalters bis auf Karl den Großen. Im Sommer Ricker. Im Winter Schmitthenner.
IV. Cl. 2 St. Geographie des alten Italien und römiſche Geſchichte bis zur Zerſtörung Carthago's nach Püt. 6
III. Cl. 3 St. Mittlere, vorzugsweiſe deutſche Ge⸗— ſchichte. Hillebrand.
IIa. Cl. 3 St. Orientaliſche und griechiſche Geſchichte.
Im Sommer Schulz. Im Winter Schmitthenner.
II b. Cl. 3 St. Neuere Geſchichte von der Refor⸗ mation bis zum zweiten Pariſer Frieden mit beſonderer Berückſichtigung der deutſchen Geſchichte.
I. Cl. 3 St. Geſchichte der Römer von der Gründung der Stadt bis zum Untergang der Republik mit beſonderer Berückſichtigung der Verfaſſungsgeſchiche. Ebhardt.
6. Hodegetik. I. Cl. im Winter 1 St. Nach einer Einleitung über
Entſtehung, Einrichtung und Bedeutung der Univerſitäten: akademiſches Leben und Studium. Schmitt.
C. Runſtübungen. 1. Kalligraphie.
VII. Cl. 3 St. Uebungen in deutſcher und lateiniſcher Schrift mit Benutzung der Hohle'ſchen Wandtafeln.
VI. Cl. 2 St. Fortgeſetzte Schreibübungen, mit Schnellſchreiben nach Dictaten.
V. Cl. 2 St. Wie in der vorigen Claſſe und Uebungen in der griechiſchen Schrift. Sauer.
2. Zeichnen. a. Oeffentlich.
VII. Cl. 2 St. Die erſten Anfangsgründe nach ver⸗ ſchiedenen Linten und Winkeln. Erſter Curſus in der Formenlehre.
VI. Cl. 2 St. Zuſammenſtellung mehrerer Körper⸗ modelle nebſt Schattirung und Erklärung ihres perſpec⸗ tiviſchen Zuſammenhangs. Landſchaftliche Bruchſtücke.
V. Cl. 2 St. Halbgeſichter, Hände und Füße in halber Schattirung. Ausgeführtere Landſchaften.
IV. Cl. 2 St. Wie oben in ausgedehnterer Weiſe. Ausgeführte Köpfe und Landſchaften in Kreide wie auch in Sepia..
b. Privatim.
unterricht in ausgeführten Landſchaften, Köpfen und Figuren und Studium nach Gypsabgüſſen.
Zeichenlehrer Maler Durſt.
3. Geſang.
VII.& VI. Cl. 2 St. Gehör⸗ und Treffübungen und Theorie nach der Geſangſchule von Anthes. Einübung ein⸗ und zweiſtimmiger Lieder, ſowie der Sopranſtimmen zu den Geſängen für den gemiſchten Chor; Choräle.


