— VI—
No. Namen. V Heimat. Geburtszeit. Künftiger Beruf. 9 Hilgers, Hermann Darmstadt 16. X. 1874 Heilkunde. 10 Hofmann, Harald Darmstadt 27. II. 1874 Baukunst. 11 Hofmann, Ferdinand Darmstadt 23. VI. 1874 Militär. 12 Hüfgfell, Albert Weckesheim 6. JIV. 1872 Militär. 13 Nost, Wilhelm Darmstadt 2. XI. 1874 Baukunst. 14 Jungklaus, Erich Posen(seither Darm- 3. V. 1874 Heilkunde. stadt) 15 Klingelhöffer, August Butzbach 13. V. 1871 Finanzwissenschaft. 16 Knöss, Georg Darmstadt 1. XII. 1874 PFinanzwissenschaft. 17 Körbel, Philipp Egelsbach 30. I. 1874 Theologie. 18 Landmann, Robert Erbach i. O0. 23. V. 1871 Theologie. 19 Landmann. Alexander Erbach i. O. 16. XII. 1872 Finanzwissenschaft. 20 Mainzer, Fritz Darmstadt 17. III. 1875 Rechte. 21 Neuroth, Luduwig Griesheim 9. VIII. 1874 Rechte. 22 Platehoff Darmstadt 30. VI. 1874 Theologie. 23 Scheer, Christian Lauterbach 5. I. 1872 Philologie. 24 Schneider, Hermann Darmstadt 25. I. 1875 Heilkunde. 25 Scotti, Hermann Stockstadt 5. XI. 1873 Rechte. 26 Stamm, Ernst Stockstadt 26. I. 1874 Militär. 27 Weber, Luduvig Kelsterbach 6. IV. 1872 Mathematik. 28 Weiss, Gustap Darmstadt 5. VII. 1874 Rechte. 29 Werner, Kar! V Darmstadt 8 V. 1875 Rechte.
F. Zur Geschichte der Anstalt.
1. Mit Beginn des Schuljahres(25. IV. 1892) sind die Grossh. Gymnasiallehrer Pro- fessor Ludwig Münch und Dr. Karl Maurer in das Lehrerkollegium eingetreten. UÜber den Lebensgang der beiden neuen Amtsgenossen haben wir folgendes mitzuteilen:
Ludiig Münch, geboren zu Grossgerau am 3. Februar 1852, besuchte 1866—70 das Grossh. Gymnasium zu Darmstadt, studierte 1870— 74 in Darmstadt und Göttingen Mathematik und Physik, war von Herbst 1876 bis Herbst 1877 provisorischer Lehrer an der Grossh. Realschule zu Darmstadt, von Herbst 1877 bis Ostern 1886 definitiv angestellter Gymnasial- lehrer in Darmstadt, von Ostern 1886 bis Ostern 1892 Direktor der Grossh. Realschule zu Wimpfen und wurde durch A. H. Dekret mit Wirkung vom 16. April 1892 unter Verleihung des Charakters als Professor zum Lehrer an unserer Anstalt ernannt.
Dr. Karl Maurer, geboren zu Darmstadt am 23. Januar 1862, besuchte 1875- 80 das Grossh. Gymnasium zu Darmstadt, studierte 1880— 85 in Strassburg, Leipzig und Berlin klassische Philologie, Germanistik und Geschichte, war von Ostern 1886 bis Ostern 1887 Accessist und Mitglied des pädagogischen Seminars am Grossh. Gymnasium zu Giessen, sodann Volontär und provisorischer Lehrer, vom 9. Juni 1891 an definitiv angestellter Gymnasiallehrer eben daselbst, bis er durch A. H. Dekret mit Wirkung vom 16. April 1892 an das Grossh. Neue Gymnasium berufen wurde.
2. Auf Veranlassung des Grossh. Ministeriums nahm der Grossh. Gymnasiallehrer Dr. Forbach vom 20.— 28. April v. J. an dem archäologischen Ferienkursus des Kaiserlichen Archäologischen Instituts in Berlin, der Unterzeichnete(mit Urlaub vom 29. September bis zum 16. November v. J.) an demjenigen des Kaiserl. Archäologischen Instituts in Rom(abgehalten in Florenz, Orvieto, Rom, Neapel, Pompeji und Paestum) teil. Den Amtsgenossen, die sich der durch beide Beurlaubungen bedingten Mehrarbeit mit grösster Bereitwilligkeit unterzogen, insbesondere dem Kollegen Dr. Goldmann, der gemäss hoher Verfügung während der Abwesenheit des Unter- zeichneten die Direktorialgeschäfte versah, sei auch an dieser Stelle herzlichst gedankt.


