Aufsatz 
Die Lehre vom Maß der Kräfte und ihrer Effekte, nebst Anwendung / von C. Fliedner
Entstehung
Einzelbild herunterladen

6

welcher die Geſchwindigkeit v= 0 geworden iſt, ſowie s den während dieſer Zeit zurückgelegten Weg bezeichnet,

4b oder= lo; c.αᷣ= 2ps oder 5 30

5) Als Beiſpiel einer gleichmäßig verzögerten Bewegung kann man die eines vertical in die Höhe geworfenen Körpers nehmen. Iſt die Anfangsgeſchwindigkeit deſſelben = e, ſo iſt ſeine Geſchwindigkeit am Ende der Zeit nur noch = 9l, da er wegen ſeines gleichzeitigen Fallens in jeder Sekunde 9= 9,81 Meter an Geſchwindigkeit verliert, und die Höhe, welche er während dieſer Zeit erreicht, iſt= ct 19 2. Bedeutet t die Zeit, während welcher der Körper überhaupt ſteigt, nach deren Verfluß alſo die Anfangsgeſchwindigkeit durch die Fallbewegung erſchöpft iſt, ſo muß« glo= 0, alſo

65=. ſein. Subſtituirt man dieſen Werth für t in den vo⸗

rigen Ausdruck ct zgte, ſo erhält man die Steighöhe des Körpers, d. h. die Höhe, in welcher ſeine Geſchwindigkeit= 0 2 2

geworden iſt,=* 19* 5 Da aber dieſer Ausdruck auch die Fallhöhe eines mit der Geſchwindigkeit auffallenden Körpers bezeichnet(§, 3, 3, 4), ſo geht daraus hervor, daß ein Körper, der mit der Anfangsgeſchwindigkeit c vertical in die Höhe geworfen wird, bei ſeiner Rückkehr mit dieſer nämlichen Geſchwindigkeit c wieder zur Erde gelangt.

II. Vom Maße der Rräfte u. ihrer Eſſecte. §. 5.

1) Die Urſachen der Bewegung oder Bewegungsänderung der Körper d. h. die Kräfte wirken entweder bewegend oder