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„Aus deutſchen Leſebüchern“ von Frick und Polack, 3. Aufl., 7 Bde., 1891 ff.: Mörike iſt nicht genannt. In dem ſehr verbreiteten Leſebuch von Hopf u. Paulſieck, bearbeitet von Muff, iſt von Mörike(für Unter⸗Tertia) abgedruckt:„Die ſchöne Buche“ und(für Unter⸗Sekunda) die Elegie„Auf das Grab von Schillers Mutter“; in der Bearbeitung von Foß, die für Tertia und Unter⸗ Sekunda nur einen Band hat, ſind außer 2 Epigrammen die beiden Gedichte:„Die ſchöne Buche“ und„Am Rhein⸗ fall bei Schaffhauſen“ abgedruckt.
. In dem Leſebuch für Prima von Bieſe ſtehen 3 Ge⸗
dichte von Mörike: wieder„Die ſchöne Buche“,„Mein Fluß“ und„Er iſts“.
In dem„Hilfsbuch für den deutſchen Unterricht in Prima“ von R. Franz und K. Lindecke, bezeichnet als „Dichtungen der neueren Zeit nebſt Lebensabriſſen der Dichter“(1894), ſind 9 Gedichte von Mörike abgedruckt: „Er iſts“,„Die ſchöne Buche“,„An meine Mutter“, „Der Geneſende an die Hoffnung“,„Auf das Grab von Schillers Mutter“,„Im Park“,„Der alte Turmhahn“, „Das verlaſſene Mägdlein“ und„Schön⸗Rohtraut“. Dem Abdruck dieſer Gedichte geht ein kurzer Lebensabriß und eine Aufzählung und kurze Charakteriſierung der Werke voraus.„Mörike, heißt es in der letzteren, iſt als Lyriker bedeutend, namentlich im Lied und in der Idylle. Vor⸗ trefflich iſt auch ſein von M. v. Schwind illuſtriertes Märchen„Das Stuttgarter Hutzelmännchen“(gemeint iſt wohl das Märchen von„der ſchönen Lau“). Auch Romane hat er geſchrieben, der einzige unter den ſchwäbiſchen Dichtern. Mit dem„Maler Nolten“ trat er zuerſt als Dichter auf. Der Roman iſt reich an poetiſchen Motiven, aber nicht frei von phantaſtiſchem Beiwerk; eine vom Dichter geplante Umarbeitung hinderte der Tod. Endlich ſind noch Novellen von ihm zu erwähnen:„Mozart auf der Reiſe nach Prag“ und„Vier Erzählungen“. Wenn dieſer Abſchnitt weder nach Form noch nach Inhalt als


