Aufsatz 
Eduard Mörike : Seine Stellung in der Literaturgeschichte und im deutschen Unterricht / von Karl Fischer, Dr. phil., Gymnasialdirektor
Entstehung
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Aus deutſchen Leſebüchern von Frick und Polack, 3. Aufl., 7 Bde., 1891 ff.: Mörike iſt nicht genannt. In dem ſehr verbreiteten Leſebuch von Hopf u. Paulſieck, bearbeitet von Muff, iſt von Mörike(für Unter⸗Tertia) abgedruckt:Die ſchöne Buche und(für Unter⸗Sekunda) die ElegieAuf das Grab von Schillers Mutter; in der Bearbeitung von Foß, die für Tertia und Unter⸗ Sekunda nur einen Band hat, ſind außer 2 Epigrammen die beiden Gedichte:Die ſchöne Buche undAm Rhein⸗ fall bei Schaffhauſen abgedruckt.

. In dem Leſebuch für Prima von Bieſe ſtehen 3 Ge⸗

dichte von Mörike: wiederDie ſchöne Buche,Mein Fluß undEr iſts.

In demHilfsbuch für den deutſchen Unterricht in Prima von R. Franz und K. Lindecke, bezeichnet als Dichtungen der neueren Zeit nebſt Lebensabriſſen der Dichter(1894), ſind 9 Gedichte von Mörike abgedruckt: Er iſts,Die ſchöne Buche,An meine Mutter, Der Geneſende an die Hoffnung,Auf das Grab von Schillers Mutter,Im Park,Der alte Turmhahn, Das verlaſſene Mägdlein undSchön⸗Rohtraut. Dem Abdruck dieſer Gedichte geht ein kurzer Lebensabriß und eine Aufzählung und kurze Charakteriſierung der Werke voraus.Mörike, heißt es in der letzteren, iſt als Lyriker bedeutend, namentlich im Lied und in der Idylle. Vor⸗ trefflich iſt auch ſein von M. v. Schwind illuſtriertes MärchenDas Stuttgarter Hutzelmännchen(gemeint iſt wohl das Märchen vonder ſchönen Lau). Auch Romane hat er geſchrieben, der einzige unter den ſchwäbiſchen Dichtern. Mit demMaler Nolten trat er zuerſt als Dichter auf. Der Roman iſt reich an poetiſchen Motiven, aber nicht frei von phantaſtiſchem Beiwerk; eine vom Dichter geplante Umarbeitung hinderte der Tod. Endlich ſind noch Novellen von ihm zu erwähnen:Mozart auf der Reiſe nach Prag undVier Erzählungen. Wenn dieſer Abſchnitt weder nach Form noch nach Inhalt als