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dasſelbe Wort wiederholte, nach dieſer erſten Anſtrengung ſprach er dann allerdings durchaus geläufig. Verheiratet war er nie, und was von Heiratsgelegenheiten an ihn herangebracht wurde, hat er zurückgewieſen. Sein Benehmen im täglichen Leben mit der gewohnten Umgebung zeichnete ſich ebenſo durch Güte und Freundlichkeit aus wie ſein Verkehr mit den vielen Fremden, die ihn aufſuchten, durch eine herzliche Höflichkeit. Dies iſt um ſo bemerkenswerter, als ſein Temperament von Natur heftig war; aber er hatte es von frühſter Jugend an ſo zu zähmen gewußt, daß dies nur ſelten— und dann nur in der Veränderung der Geſichtszüge— bemerkbar wurde. Ganz beſonders warm wurde er in Geſpräch und Haltung, wenn es ſich um die Vertretung der Wahrheit, namentlich der chriſtlichen Wahrheit handelte. So erzählt ſein Freund Petty von ihm, daß ihn dieſe Erregung ſeine Natur ſo weit überwinden ließ, daß er in das Haus ſich begab, in dem der Führer einer neuen Sekte wohnte, dort der Verſammlung der Sektirer anwohnte und in ebenſo milder wie ſchlagender längerer Darlegung ihnen die falſche Auslegung einer Bibelſtelle nachwies. Gerade in ſeinem Auftreten gegen fremde Meinungen zeigte er nicht nur die ganze Höflichkeit ſeines Herzens ſondern auch ſeine Beſcheidenheit. Sobald bei einer ſolchen Gelegenheit die Ver⸗ handlungen zu Härten gegen irgend jemanden führten, ſchwieg er ſofort.
Immer war er ernſt und thätig und ein Feind der modiſchen Vergnügungsſucht. Seiner Seele bewahrte er immer den Frieden und die Freude in Gott. Er ſtrebte nicht nach den Dingen dieſer Welt und hatte ſchon früh alle Leidenſchaften überwunden; er war ein treuer, milder, immer hilfbereiter Mann und Freund. Dieſer Sinn ſowie ſeine Wahrhaftigkeit ließen es nie zu, daß er ſich verleugnen ließ im täglichen oder Geſellſchaftsleben, namentlich aber Fremden gegenüber; er kenne, pflegte er zu ſagen, das Herz eines Fremden, denn er ſei auf ſeinen Reiſen ſelbſt ein ſolcher geweſen. Und wie ſein Charakter rein und klar, ſchlicht und wahr geweſen iſt, ſo auch ſein


