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und Arzt W. Petty, Stammvater der Landsdowus, die Gelehrten Goddard, Bathurſt; Matthias und Chriſtoph Wren, der Erbauer der Paulskirche. Nach Beendigung der Bürgerkriege waren die Verſammlungen der Geſellſchaft,— ſie ſelbſt nannte ſich die philoſophiſche— in der Wohnung Wilkins' im Wadham Coll. zu Oxford, wohin ſich auch die Royaliſten zu Studien zurückgezogen hatten. So bildete ſich hier ein feſter Kern von Beſtrebungen, welcher für die nächſten Generationen ein wiſſen⸗ ſchaftlicher Mittelpunkt in großem Stil werden ſollte, frei und doch in gewiſſer Gebundenheit, wie ſie die Einrichtungen der Univerſität Oxford boten.*) In jenen unruhigen und leid⸗ vollen Zeiten und Zuſtänden fanden jene Männer allein in der Natur und ihrer Erforſchung ein Gebiet, welches ohne Erregung und Leid zum Gegenſtand des Strebens und Mit⸗ teilens gemacht werden konnte. Es waren beſonders Chemie und Mechanik, welche zunächſt behandelt wurden. Die Ver— ſammlungen dienten vor allem zur gegenſeitigen Mitteilung der gemachten Beobachtungen und Verſuche; ſie leiteten— vielleicht nach dem Vorbild der Pariſer Akademie— von Wortſyſtemen über zur Experimentalwiſſenſchaft.—
Aus einem Briefe Boyles an ſeine Schweſter Katharina von 6./3. 48 geht hervor, daß der Zwanzigjährige gerade damals in ſeine chemiſchen Studien eingetreten war, in denen er ſo epochemachendes leiſten ſollte.
Aber B. unterhielt nicht bloß ausgedehnte mündliche und ſchriftliche Beziehungen zu wiſſenſchaftlichen und ſozial⸗politiſchen Reformkreiſen, ſondern auch zu theologiſch⸗kirchlichen. In dem Mittelpunkt der letzteren ſtand ein höchſt merkwürdiger Mann: John Durie. Dieſer war 1628 Prediger der engliſchen Kaufmannſchaft in Elbing geweſen und hatte dann durch den ſchwediſchen Staatsrat Dr. Godemann die Anregung erhalten, für die Vereinigung aller proteſtantiſchen Kirchen zu wirken. Dieſer ebenſo leidvollen wie erfolgloſen Aufgabe hat er dann
**) S. Spratt. The hist. of the Royal-Society of London for the inproving of natural knowledge 1667. S. 53 ff.


