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da er uns, wie ſchon geſagt, in den letzten Jahren durch ſein Leidem entzogen ward. Aber auch dieſe kürzere Zeit iſt nicht ohne vielfache Zeugniſſe ſeines unermüdlichen Eifers für unſere Anſtalt geblieben. Auch bei ſeinen hieſigen Schülern wird die dankbare Erinnerung an ſeine Verdienſte um ihre Bildung gewiß nicht erlöſchen. Literäriſch hat ſich Molter bekannt gemacht durch Herausgabe einer faßlichen Dar⸗ ſtellung der Lehre von der Buchſtabenrechnung, den Loga⸗ rithmen, Progreſſionen und den Gleichungen des erſten und zweiten Grades, Helmſtädt 1828, durch zwei Programme in deutſcher, und einem in lateiniſcher Sprache.
Durch höchſte Reſcripte vom 16. Dec. v. J. erfolgten folgende gnä⸗ digſte Ernennungen für die hieſige Lehranſtalt: 1) des Dr. Karl Georg Firnhaber zum ordentlichen Lehrer des Gymnaſiums, welcher am 1. Febr. d. J. vom Director in ſein Lehramt eingeführt wurde, und 2) des Lehramts⸗Candidaten Johann Friedrich Lotz zum Hülfslehrer der Anſtalt. Letzterer war bereits ſeit der Krankheit Mol⸗ ters in Verſehung eines Theils ſeines Unterrichts durch beſonderen Auf⸗ trag am Gymnaſium thätig geweſen. Unterm 13. Jan. d. J. wurde ſodann noch durch höchſtes Reſcript der hieſige ordentliche Gymnaſial⸗ lehrer Theobald Fenner in gleicher Eigenſchaft an das Gymnaſium zu Marburg verſetzt.
Von organiſchen, ſämmtliche Landesgymnaſien angehenden, Verfü⸗ gungen der vorgeſetzten höchſten Behörde im Laufe dieſes Schuljahres iſt hier anzuführen der hohe Miniſterialbeſchluß vom 27. Oct. H. J., Nr. 10,807, demzufolge in Zukunft die Maturitätszeugniſſe(ſtatt nach den bisherigen drei) nach folgenden vier Abtheilungen: I. ſittliche Aufführung, II. den Schulgeſetzen gemäßes Betragen, III. Fleiß und IV. Kenntniſſe, ausgeſtellt werden ſollen.
III. Statiſtiſche Notizen.
Schülerabgang zu Oſtern 1841: a) zur Univerſität 4, b) zu andern Beſtimmungen 4, c) zu andern Lehranſtalten 1. Zugang von 6 Schülern. Abgang zu Michälis v. J.: a) zur Univerſität 1, b) zu


