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zu gewinnen. Die Folge iſt, daß die Schüler gleichmäßiger behandelt werden, als es unter andern Umſtänden nöthig ſein wuͤrde, und daß ſie darum auch wirklich immer mehr gleich werden. Die Unfähigen können nicht Schritt halten mit den Fähigen, wohl aber umgekehrt, wenn ſie ſich erſt gewöhnt haben, langſam zu gehen. Daher kommt es, daß manche junge Leute, welche ſehr talentvoll waren, wenn ſie in zehn Jahren die Claſſen eines Gymnaſiums ordnungsmäßig(d. h. nicht nach der Ordnung, welche Gott für ihre natuͤrliche Entwickelung, ſondern die Behörde für die Schuljahre gemacht hat) durchwandert ha⸗ ben, ſich wenig von ihren mittelmäßig begabten Mitſchülern unterſcheiden.


