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Mathematik: Vollendung der Stereometrie, nebst Anwendungen; Beginn und Vollendung der ebenen Trigonometrie; trigonometrisch-stereometrische Aufgaben; Gleichungen des zweiten Grades mit mehreren Unbekannten; Progressionen. Lehre von den Logarithmen und An- wendung auf Zinseszins-, Renten- und Sparkassen-Rechnung; Exponentialgleichungen. An- fangsgründe der Syntaktik nebst Anwendung auf den binomischen Satz. 4 St. Im Sommer Dr. Weber. Im Winter Dr. Schütz.
Themata für die schriftlichen Prüfungsarbeiten der Abiturienten, Ostern 1879(Arbeits- dauer 5 Stunden).—
1. In einer geometrischen Reihe von 5 Gliedern beträgt die Summe des ersten und vierten Gliedes 56, die Summe des zweiten und dritten Gliedes 24; wie heisst die geometrische Reihe?
2. Ein Rechteck, welches doppelt so lang als breit ist, werde in ein eben so grosses gleichseitiges Dreieck verwandelt.
3. Von einem Dreieck sind gegeben a— b= 7,435; ³—= 100 30; 7= 77 ¹ 30˙ wie gross ist die Seite c und wie gross der Inhalt des Dreiecks?.
4. Das Gewicht einer 15 cm hohen quadratischen Pyramide aus Sandstein betrage 188 kg; es soll aus dieser Pyramide durch Abmeisseln eine möglichst grosse Kugel hergestellt werden; wie gross ist die Oberfläche und wie gross das Gewicht dieser Kugel, wenn das specifische Gewicht des Sandsteines= 1,35 em ange- nommen wird?
Physik: Optik; Wärmelehre; allgemeine Wiederholung, resp. Uebersicht über die Physik und die mathematische Geographie. 2 St. Im Sommer Dr. Kinkelin. Im Winter Dr. Schütz.
Privatstudien: 2 St. Dir. Mommsen. Siehe Seite 95.
Ausserdem wurde der Zeichenunterricht durch alle Classen(von Sexta bis Quarta incl. obligatorisch) von Herrn Weidenbusch, der Singunterricht in den unteren und mitt- leren Classen von Herrn Schmidt, der Schreibunterricht in den beiden unteren Classen von den Herren Weidenbusch und Schmidt ertheilt. Jeder dieser Gegenstände hatte in jeder Classe 2 St. Ausserdem war noch eine facultative Schreibstunde für die Quarten und Tertien angesetzt, ebenfalls unter Leitung des Herrn Schmidt. Derselbe Lehrer hat auch eine freiwillige Chorgesangstunde mit Schülern aus den Oberclassen eingerichtet, der wir von Herzen Bestand wünschen.
Das Turnen wurde in 30 wöchentlichen Stunden von Herrn Turninspector Danneberg (6 Stunden) und von Herrn Erdmann(24 Stunden) geleitet.
Zahl der Schüler des Gymnasiums.
Von Ostern bis Herbst 1878. 0I. UI. OII. LIIa. UIIb. OIIla. OIIIb. UIIIIa. UIIIb. IVa. IVb. Va. Vb. Vla. Summa. 20 14 34 25 26 26 27 24 25 29 27 39 38 38 392
Von Herbst 1878 bis Ostern 1879. 0I UI. OII. UIIa. UIIb. OIIIa. OIIIb. UIIIa. UIIIb. IVa. IVb. Va. Vb. VIa. VIb. Summa. 16 17 32 25 26 26 28 25 23 28 28 39 40 42 39 434
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