Aufsatz 
1. Gebrauch der Präpositionen syn und mete bei den nachhomerischen Epikern. 2. Dionysios der Perieget
Entstehung
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man überspannt, werden mehr versäumen müssen u. s. w. Kurz, die Folge dieser Ueberfüllung wird sein, dass die Leistungen des Gymnasiums nicht mehr auf derselben Höhe bleiben wie zuvor. Ehe dies geschieht, wird die Stadt Frankfurt a. M., ihres alten Ruhmes eingedenk, wohl lieber zu dem Vielen, was sie für das öffentliche Schulwesen gethan hat, auch für ihr Gymnasium noch einige Geldopfer mehr bringen, da es doch nicht gelingen wird, auf eine künstliche Weise das Steigen der Frequenz zu verhindern. Wir bitten ernstlich Jeden, der es gut mit dem Wohl unsrer Jugend meint, in diesem Sinne mitwirken zu wollen, damit die Hemmnisse weggeräumt werden, welche jetzt der Entwicklung dieser Lehranstalt sich in den Weg stellen.

Hoffentlich nur vorübergehender Art ist ein anderer Uebelstand, der den Unterricht nicht selten stört und unterbricht: der Lärm der benachbarten Schlosserwerkstätte. Einer der Lehrer zog sich durch Ueberanstrengung der Stimme bei dem Gegenankämpfen gegen diesen Lärm ein Halsleiden zu, welches ihn zwang, ein Vierteljahr lang zu versäumen. Zu unsrer Freude haben wir aus einem Schreiben des Herrn Cultusministers vom 4. Nov. 1878 ersehen, dass die Hochlöblichen Behörden der Stadt beabsichtigen, im Frühjahre 1879 also eben jetzt durch Errichtung eines besonderen Gebäudes an der Westseite des Schulhofes die Wirkungen des Lärms zu dämpfen und so dem Missstande abzuhelfen. Für diese Wohlthat werden wir sehr dankbar sein.

Leider scheint es, als ob wir die seit 3 Jahren eingeführte und für unsere Schüler sehr bewährt gefundene Zusammenlegung des Unterrichtes auf den Morgen jetzt, um der Conformität mit den übrigen höheren Schulen willen, wieder verlieren sollen, doch hören wir, dass diese Frage an eine höhere Instanz gebracht worden ist, also immer noch zu Gunsten des Gymnasiums entschieden werden kann. Dass die Einrichtung der letzten Jahre für uns in jeder Hinsicht besser war als die frühere, unterliegt wohl keinem Zweifel; wir würden also die Wiedereinführung des Nachmittagsunterrichts in seinem früherem Umfange als einen Rückschritt ansehen müssen.

An dem Studientage, der seit Wegfall bezw. Beschränkung des Nachmittagsunter- richts facultativ geworden ist, nahmen alle Oberprimaner und mit Ausnahme von 2 geringeren Schülern auch die Unterprimaner Theil. Die griechischen Schriftsteller wurden im Ganzen, wie natürlich, vorgezogen: Homer wurde von 13 Schülern gelesen, Plato von 8, Sophokles und Thukydides von je 7, Demosthenes, Aeschylos, Aristophanes, Lucian von je 3, Lysias von 2, Isokrates und Xenophon von je einem Schüler; Uebungen im Griechisch-Schreiben nach Haacke trieben 4 Schüler. Von Lateinischen Autoren lasen Plautus und Terenz je 6 Schüler, Cicero 4, Tacitus und Sueton je 2, einzelne auch Horaz, Tibull, Quintilian. Aus dieser Uebersicht geht hervor, dass die blosse Nützlichkeitsrücksicht in Bezug auf das bevorstehende Abiturientenexamen, obwohl sie sich bemerklich macht, doch bei weitem nicht alle bei ihrer Wahl geleitet hat. Ich fürchte dennoch, dass, wenu die kategorischen Forderungen des Examens nicht ermässigt werden, jenes Utilitätsprincip mehr und mehr die Oberhand gewinnen wird, doch wird der Director von seinem Bemühen nicht ablassen, die grössere Vertraut- heit mit dem Inhalt der edelsten Werke des Alterthums auf diesem Wege zu befördern. Zu seinem Bedauern hat er öfter als sonst diese facultativen Lectionen entweder wegen des Ueber- maasses von Administrativ-Geschäften ausfallen lassen müssen oder sie an andere Lehrer ab-