Aufsatz 
1. Gebrauch der Präpositionen syn und mete bei den nachhomerischen Epikern. 2. Dionysios der Perieget
Entstehung
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§ 7. Kleinere Fragmente.

Sicherer lassen sich die folgenden kleinen Gedichte behandeln, bei denen das Datum der Römischen Zeit entweder vollkommen feststeht oder nach Form und Inhalt vorauszusetzen ist. Die beiden Weihinschriften, welche für Herodes Attikos um 161 n. Chr. verfasst sind(98 vv.), enthalten nur ein Beispiel einer Mit-Präposition, wo es von der Regilla, der Gemahlin des Herodes, heisst)

aντν οι εκν˙ν ονυι νέ̈ναx 6 αμασαα⁴εονι νναιε, Tva KoOwos 2αενε. Dies ist ganz dem harten, geschraubten Charakter dieser Dedicationsverse gemäss, welche die alterthümliche Feierlichkeit des epischen Tones in unerfreulicher Weise nachahmen. Visconti und Kaibel schreiben beide Gedichte einem Verfasser zu, was allerdings bei dem völlig über- einstimmenden hochtrabenden Stil sehr glaublich ist; ob sie mit gleichem Recht, weil über dem einen MAPKEAAOT steht, den gleichzeitigen berühmten Arzt Markellos von Side für den Verfasser halten, weiss ich nicht. Wenigstens sind in dem Bruchstück des ichthyo- logischen Lehrgedichts, welches wir von diesem besitzen*), Sprache³) und Vers¹) grund- verschieden, was freilich von der Verschiedenheit des Stoffes und der Dichtungsgattung her- rühren kann. Demgemäss begegnen wir hier auch, ausser mehrmaligem nach gewöhnlicher Dichtermanier gebrauchten ουν(45. 58. 66. 99), zwei Beispielen von uerd c. gen. 31. 55 roë dοιιμναμεαα tTπm μςos Héra ꝓdea deεᷣανεμν..

daeiwvo Airog ro*roũ duαeeννμέᷣνον ννμινυ⁸ 32. 77 ijy ris&v rijtelsv EAsvGν0 Gεr& 05... beidemal, wie bei Arat, Kleanthes u. A., sowohl durch Umstellung etwas veredelt als auch völlig synonym mit Gνυν(vgl. 45 Gονν μέιεειι ⁵μουννρ Weit schlechter und weit jünger ist das botanische Gedicht eines ungenannten Verfassers(Anon. de Herbis, zεον oreνν) von welchem 215 Verse auf uns gekommen sind.) Auch da finden sich, ausser vielleicht einem Homerischen däud c. dat. bei Froοεια), 60v(v. 2.( aαμαέιμ⁴ο*) ⁶νν οονρ εεον rsrOεμιναιέωνο und gerd c. gen. ganz in gleichem Sinne verwandt:

1) Ed. Fiorillo II, 8(p. 38)= ed. Kaibel n. 1046, 8(p. 465). 2) Poetae Bucol. et Didact. ed. Didot.(1862) B p. 169 f.(ed. F. S. Lehrs). 3) Die Ausdrucksweise ist zwar edel und gewissermaassen er- haben, ühnlich wie bei Oppian, auch nirgends stockprosaisch(z. B. in Bezug auf den Artikel), aber leicht und gewandt, fern von der Dunkelheit und Verstiegenheit der Borghesischen Inschriften. An Zügen der spä- teren Zeit fehlt es dennoch nicht, z. B. die vielen Substantiva auf, i c. opt.(77), 6 an 4. Stelle(66.

99 an Gritter 52 und öfter), duovat= aures(86) u. A. m.. 4) Siehe Abhandlung II, S. 86, Anm. 1. 5. 5) Poetae buc. et did. p. 173 ff. G. Herm.(Orph. 717) setzt das Gedicht nach den Manethonianis. Dürrste Prosa zeigt sich überall; die Häufigkeit des bestimmten

Artikels(z. B. rdν μαmρννουντσ 1670 35) und des, yGe u. s. w. an dritter Stelle; die vielen Abstracta auf u und Composita mit xœe(vgl. auch ⸗uouxsuuunlos 133), arztliche Kunstausdrücke wie duμαleetr(63), rodg afuoxrvinoνs(99), Adverbien wie xoον ομα(4 mal), uανι(68), 2% ö1s(69), dvsyulijros l dlurcs (138), dumme Zusätze wie Bocrss= nuncupantes(154. 162); yαοοοο Tæοειτιιν(69); c. dat.= Instrum. (66. 87) und viele andre Züge verrathen einen recht geschmacklosen Verseschmied der späteren Zeit. Ebenso der Versbau(vgl. Abh. II S. 86, Anm. 4) und manche Einzelheiten des Inhalts, z. B. die Néuus r01οορος(19), die zœνμκmνιc Gνοις(208), der viele Zauber- und Gespensterkram u. s. W.

6) Solche Brocken der Homerischen Sprache sind vielfach eingestreut, z. B. oareonot i⁷εꝗ(16),

xsel c. dat.(31), E&eε⁶⁴αεσοσν doοuoαν(106) etc.