Aufsatz 
Über die Quellen für die jüdische Geschichte in den letzten Zeiten vor Christus
Entstehung
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die dortige Gewerbeausſtellung, namentlich die geſchmackvollen Thonwaaren, zu beſichtigen. Der Tag verlief in ſehr anregender und gemüthlicher Weiſe.

Am 10. Juli machten die obern und mittlern Klaſſen des Gymnaſiums in Begleitung der Lehrer die übliche Turnfahrt. Die Prima und Sekunda wanderten über Neuhäuſel nach Vallendar am Rhein und fuhren von dort mit der Bahn nach Königswinter; von hier aus wurde der Drachenfels erſtiegen und zu Mittag Naſt in Honnef gemacht; die Rückfahrt ging über Rolandseck nach Coblenz, von wo der Heimweg zu Fuß, von Arenberg aus zu Wagen angetreten wurde. Die Tertia wandte ſich nach Bad Ems und fuhr dann mit der naſſauiſchen Bahn nach Aßmannshauſen am Rhein; von hier aus wurde der Niederwald beſtiegen, von welchem die Wanderung nach Rüdesheim ging. Dann wurde die Rückfahrt angetreten. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß ſowohl die Direction der Rheiniſchen Eiſenbahngeſellſchaft, wie die der Naſſauiſchen Staatsbahn erhebliche Ermäßigung des Fahrpreiſes bewilligten.

VI. Statiſtiſches.

Das Curatorium beſtand in dem verfloſſenen Schuljahr aus folgenden Herren: 1. Graf Schmiſing⸗Kerſſenbrock, Königl. Landrath, Vorſitzender. 2. Decan Laux. 3. Regens Spring. 4. Bürgermeiſter Neurohr. 5. Uhrmacher Breidling. 6. Kaufmann Cuſter. 7. Gerbereibeſitzer F. W. Hisgen. 8. Rentner Löhr. 9. Gymnaſialdirector Dr. Werneke.

Die Mitglieder des Lehrercollegiums ſind aus der tabellariſchen Ueberſicht zu erſehen.

Das Schuljahr 1877 78 wurde am 8. October mit einer Geſammtzahl von 215 Schülern eröffnet, unter denen ſich 37 neu Aufgenommene befanden. In der la ſaßen 13, in Ib 26, in IIa 37, in IIb 28, in IIIa 31, in IIIb 29, in IV. 30, in V. 15, in VI. 16.

Im Laufe und am Schluß des Winterſemeſters verließen 25 Schüler das Gymnaſium; dagegen traten zu Oſtern 1878 wieder 30 Schüler neu ein; von dieſen ſaßen in La 13, in 1b 24, in II a 27, in IIb 28, in IIIa 31, in IIIb 29, in IV. 30, in V 12, in VI. 18. Von dieſen waren 4 israelitiſch, 16 evangeliſch, alle übrigen waren katholiſch.

Die Geſammtſumme der Schüler, die das hieſige Gymnaſium im Laufe des Schuljahrs 1877 78 beſuchten, beträgt 245. Von dieſen waren 73 aus Montabaur oder den benachbarten Dörfern, 172 von auswärts.