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5. Vom 18. Februar: Durch Faccconferenzen iſt eine Uebereinſtimmung der Lehrer einer Anſtalt in Betreff der deutſchen Orthographie zu erzielen.
6. Vom 21. Februar: Die Frequenz der Schule darf nicht durch nachſichtige Beur⸗ theilung der Leiſtungen der zur Aufnahme ſich meldenden Schüler gefördert werden.
7. Vom 9. April: Der Candidat des höheren Schulamts Stanger wird zur Ableiſtung ſeines Probejahrs dem hieſigen Gymnaſium überwieſen.
8. Vom 10. April: Mittheilung einer Miniſterialverfügung, wonach in dem Falle, daß unter den Abiturienten ſich Aspiranten für die Königl. Militärbildungsanſtalten befinden, die Prüfung in der erſten Hälfte des März abzuhalten iſt.
9. Vom 24. Mai: Mittheilung einer Miniſterialverfügung, worin die Schrift von Dr. Katz:„Die Urſache der Erblindung“ zur Anſchaffung empfohlen wird.
10. Vom 15. Juni. Mittheilung einer Miniſterialverfügung, welche ſchleunigen Bericht über etwaige Theilnahme von Schülern an ſocialdemocratiſchen Beſtrebungen event. Verſamm⸗
lungen fordert. 11. Vom 17. Juni: Eine Aeußerung über den Beginn der Herbſtferien verlangt,
ob derſelbe nicht allgemein auf den 15. Auguſt feſtzuſetzen ſei.
12. Vom 25. Juni: Nach einer Miniſterialverfügung vom 13. Juni ſollen die revac⸗ cinirten Schüler auf 14 Tage vom Turnen dispenſirt werden.
13. Vom 1. Auguſt: Die copia verborum ſoll durch fleißige Repetitionen der neu
erlernten Wörter den Schülern erhalten werden. 14. Vom 29. Juli: Es wird auf die gegenwärtige Ausſtellung von Unterrichtsmitteln
in Amſterdam aufmerkſam gemacht und deren Beſuch empfohlen.
V. Chronik des Gymnaſtums.
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Das Schuljahr begann am 8. October mit der Prüfung der neu eintretenden Schüler, ſo wie derjenigen Schüler, deren Aufſteigen von dem Beſtehen eines Examens abhängig gemacht
war. Neu aufgenommen wurden 37 Schüler. Am 30. November begleitete das Gymnaſium den verſtorbenen Oberlehrer a. D. Bode
zu Grabe; derſelbe war früher Dirigent der Realſchule geweſen, aus welcher ſich ſeit 1868 das
Gymnaſium entwickelt hat. Im November und December des Jahres 1877 wurde der Unterricht wiederholt durch
längere Krankheiten einzelner Lehrer unterbrochen; am 11. November erkrankte Prorector Breuer


