Aufsatz 
Studien zu Schillers Wallenstein. I
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XIV

Zeichnen den Geschmack bildet und Auge und Hand übt, spielt es in vielen Zweigen der Wissenschaft eine hervorragende Rolle; so ist es von großem Werte, wenn man während des Studiums oder in Ausübung seines Berufes mit Skizze und Zeichnung er, läutern kann. Es wird deshalb hiermit auf die Wichtigkeit einer möglichst ausge- dehnten Fortsetzung der Zeichenübungen hingewiesen, wozu im wahlfreien Zeichenunterricht Gelegenheit gegeben ist.

4. Die über Versetzungen gefaßten Konferenzbeschlüsse beruhen auf gründlichen und wohlwollenden Erwägungen und sind daher unabänderlich.

5. Um ein gedeihliches Zusammenwirken von Haus und Schule zu ermöglichen, stehen Direktor und Lehrer in dazu angesetzten Sprechstunden, die den Schülern jedes- mal bekannt gegeben werden, zu Hause und im Schulgebäude zur Verfügung. Es ist im Gymnasium ein Sprechzimmer eingerichtet, vor dem auf einer Tafel die Sprech- stunde jedes Lehrers in der Woche bekannt gemacht ist. Es empfiehlt sich, einen beabsichtigten Besuch vorher anzukündigen.

6. Zur Aufnahme in VI ist es erforderlich, daß der Schüler deutsche und latei- nische Schrift geläufig zu lesen und Diktiertes mit deutschen und lateinischen Buch- staben ohne gröbere Fehler nachzuschreiben vermag, mit den Redeteilen bekannt ist und in den vier Grundrechnungen mit den ganzen Zahlen einige Sicherheit besitzt. Nur diejenigen Schüler können als hinlänglich vorbereitet für das Gymnasium gelten, welche die vierte Klasse der hiesigen I. Bürgerschule mit Erfolg besucht haben.

7. Die Ferien werden im Schuljahre 1915/16 wie folgt liegen:

Zu Pfingsten: Schulschluß 21. Mai Schulanfang 27. Mai

im Sommer: 3. Juli 5 3. August im Herbst:% 25. September s 12. Oktober zu Weihnachten: ei 22. Dezember n 6. Januar

Schluß des Schuljahres 1914/15: Sonnabend, den 27. März 1915. 8. Bei geschäftlichen Briefen an den Direktor, welche während der Ferien ein-

gehen, ist auf baldige Erledigung nur dann zu rechnen, wenn sie als Dienstsache be- zeichnet sind.

Blankenburg am Harz, im März 1915. Bergmann.

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