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III. Zuwachs der Bibliothek.
Seit Ostern 1914. a) Lehrerbibliothek.
1. F. Pomozny, Grazie und Grazien in der deutschen Litteratur des XVIII. Jahr- hunderts. 2. Schillers Werke, Säkularausgabe. 3. C. Bardt, Römische Charakterköpfe. 4. Th. Bart, Römische Charakterköpfe. 5. E. Rothe, Die Odyssee als Dichtung. 6. Gundolf, Shakespeare und der deutsche Geist. 7. Goethes Briefe, her. von E. v.d. Hellen, 6 Bde. 8. A. Helm, Von zwei Kulturen der Musik. 9. Lehmann, Der deutsche Unterricht. 10. Fr. Sailer, Der Gegenwartswert der Hamb. Dramaturgie. 11—20. Aus der Glanz- stiftung: Goethes sämtliche Werke, Säkularausgabe, 40 Bde. Hegel, Rechtsphilosophie. Hegel, Phaenomenologie des Geistes. Hegel, Schriften zur Politik und Rechtsphilosophie. Hegel, Encyklopädie der philosophischen Wissenschaften. H. Rosenkranz, Erläuterungen zu Hegels Encyklopädie. Fichtes Werke, 6 Bde. Hegel, Philosophie der Geschichte. H. Merian, Geschichte der Musik. Schellings Werke, 3 Bde.
Außerdem einzelne Zeitschriften in Fortsetzungen und Lieferungen, wie Grimm, Deutsches Wörterbuch, Pauly-Wissowa, Realencyklopädie u. a.
Geschenke haben der Bibliothek gestiftet: Herr Hauptmann von Albert, Frau Oberst Hammerstorff, Herr Professor Klügel, Herr Schulrat Müller, Herr Professor Lorenz Schmidt, Herr Professor Dr. Wagenführ.
b) Die Schülerbibliothek
bekam Zuwendungen von der Herzoglichen Oberschulkommission, Herrn Professor Dr. Menzel, Herrn Schulrat Müller, dem Untersekundaner Wagenführ, den Ober- tertianern Tamm und Köhne und dem Sextaner John v. Freyend.
Allen Stiftern der beiden Bibliotheken sei an dieser Stelle der Dank des Gym- nasiums ausgesprochen.
IV. Zur Geschichte des Gymnasiums.
Am 21. April wurde das Schuljahr 1914/15 eröffnet.
Aus dem Kollegium schieden mit diesem Tage, nach Beendigung ihres Probe- jahres, die Kandidaten Dr. Müller und Dr. Scholze aus.
Zur Wiederherstellung seiner Gesundheit erhielt Professor Damköhler Urlaub bis zum 21. Mai; zu seiner Vertretung wurde von der Herzoglichen Oberschulkommission Kandidat Dr. Scholze bestellt.
Am 9. Mai fiel der Unterricht zur Feier der Taufe des Erbprinzen aus.
Am 16. Mai zogen Herzog Ernst August und Herzogin Viktoria Luise in Blankenburg ein; der Unterricht fiel an diesem Tage aus, die Schule bildete Spalier.
Am 16. Juni fand die Quatrebrasfeier statt; der Direktor hielt die Festrede.
Die Sommerferien dauerten vom 5. Juli bis 4. August. In den letzten Tagen der Ferien vollzogen sich die Ereignisse, die zum Kriege führten; am 2. August war der erste Tag der Mobilmachung. Da die Jugend der höheren Klassen mit Begeisterung


