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vnser bedde willen daran ist gehenkit. vnde wir.. Rudolf von Sassinhsen ritter schult- heiße, die.. seheffen vnd der rat gemeinliche zu Frankenford bekennen vffinliche, das wir durch bedde willen Heinrichs vnd Metzen vnsir burgere der vorgenanten han vnsir stede ingesigel zu eynre ewigin stedekeid allir der vorgeschrebin dinge willecliche gehenkit an dyesem bryf, der gegebin ist da man schreyp nach Cristis gebúrte drüzehen hündirt jar dar nach in deme sessvntdrißegistem jare, an deme neysten tage noch sant Nyclawes tage.
III.
Herdan von Alpach erklärt für ſich und ſeine Erben, daß er und ſeine Erben die vier Mark, die ſie auf dem Synagogenhofe zu Frankfurt hatten, zu dem Reſt von 12 Mark hinzugefügt habe, die ihm mit ſeinen Ganerben noch auf der Synagoge und dem Friedhofe verblieben ſind, und daß fortan die 16 Mark ſo getheilt werden ſollen, wie ſie von Alters her die 50 Pfund getheilt haben, die ſie
einſt auf der Synagoge und dem Friedhofe hatten. Dat. Frankfurt 1364 März 6.
Ich Herdan von Alpach eyn edelknecht irkenne mich vffinliche mit dysem bryffe fur mich vnd myne erben, das ich und myne erben die vier marck geldis die wir han vff dem flecken den ich Heinczen in dem Sale.. scheffen zu Frankinford gelühen han, der zu der Jüden schule gehorte, han ingeworffen vnd teylen sal mit mynen ganerbin. vnd die selbin vier mark sollen gehoren zů den zwilff marken die vf der Jüden schüle vnd kirchofe bliben lygende; vnd sollen die sechczehen marg geldis deylen nach marczal als wir die ffünffezig phunt geldis von aldir gedeylit han die wir vff der Jüden schͤle vnd vff dem Judenkirchofe hatten. des zu urkunde so han ich Herdan von Alpach edelknecht der vor- genant myn ingesigel für mich vnd myne erben an dysem bryff gehangen. datum anno domini millesimo CCCoLX quarto feria sexta post dominicam letare.
IV. Frankfurter Bürgerbrief des Juden Joſolin von Wirzburg. Dat. 1366 Aug. 31.
Wir die burgermeistere die scheffin rad vnd burgere gemeynlichen zu Frankinford irkennen vns vffinlichen mit diesem briffe: daz wir Josolin von Wirczeburg vnd Stulczen sin eliche wirten Juden vnd ir gesinde zů vnserm Juden vnd burger enphangin han, also daz sie wonen mogint hinder vns in der stad zu Frankinford. vnd sal er vns darvmb alle
jar dienen vff sant Mertins dag mit zehin guden sweren guldin, vnd darvbir sollin wir in
adir nymand von vnsern wegen dryngn. auch hat vns Josolin gesagit daz he auch vnsers herren Jude von Mencze sij zu schirmen vnd zu schuren, nach sines briffes sage den he von ime darvbir habe. des gunnen wir ime wole vnd ist vnser gudir wille. zů vrkund dieser dinge han wir vnser stede ingesigel an diesen briff gehangen. datum anno domini millesimo CCCLX sexto feria secunda post decollacionis Johannis baptiste.
V. Der Erbkämmerer Conrad von Weinsberg bittet in des Königs Sigismund und in ſeinem Namen den Rat von Frankfurt von der Bedrückung der Juden abzulaſſen. Dat. 1416 Sept. 26. Cunrat herre czu Winsperg erbkamermeinster etc. Unsern fruntlichen gruß czuvor erbern wissen lieben fründ. vns ist fuͤrbrocht wie ir die Judenschit bey euch fast hert syt vnd anhalttet, also daz sy die lenge nycht bey euch beliben môgen. wu daz wer, also 80


