Aufsatz 
Die sprachlichen Formen, mit welchen die Glieder des Schlusses im Griechischen und Lateinischen eingeführt werden / von Ebhardt
Entstehung
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Nachdem wir die wichtigsten folgernden Partikeln angeführt haben, bleibt es uns noch übrig, diejenigen zu erwühnen, die zwar nicht unmittelbar den Schlusssatz einführen, aber durch Recapitulation des Untersatzes dazu überleiten können. Dazu gehört im Griechischen namentlich xalroi. Dem. de cor. 263 und 264. Der Untersat⸗ heisst: 10ιαινν νπ⁴ἀꝓο εον επποιdειεxν, 2nε⁴ Tote œl zour Sn96 70 ocndar, 9»ν&uruννοιοσν 618„ vis Iœποι⁶οςσ Aay Sio ys, dedide xcx* 1O4 0n α* del réε‿ϑα n00000ꝓν eg, 0lg dlσατι σeσννdeiς ddοινονντι, 0lg d'r'xnHœlν d 2ο, 9 mα³⁸m⁷ς ◻ d†ς αἀαννων dapxt. Nun folgt die recapitulirende Zurückbeziehung auf das Vorhergehende und der Sehlusssatz:*.α0τι, J11 Ti⁴iαν πι⁶ιττoGοςαννιιπ ⁵σἀεειναε, z1 0dro ανεεν 1 16.ν ντν F¹ϑ⁴ειααο soοπσι⁴³); Im Lateinischen wird so quodsi gebraucht. Cic. pro Cluent.§. 62. Nachdem auseinandergesetzt ist, dass die Richter, welche den Scamander und Fabricius verurtheilt hatten, um sich Sonsequent zu bleiben, auch den Oppianicus ver- urtheilen mussten, heisst es: quodsi hoc videtis, quod iam omni oratione patefactum est, illo iudicio reum condemnari, praesertim ab iisdem iudicibus, qui duo praeiudicia fecissent, necesse fuisse, simul illud videatis necesse est, nullam accusatori esse causam potuisse, cur iudicium velletli corrumpere. Ausser quodsi sind zu erwähnen: quod quoniam, quae c um ita sint u. a. ¹6)

„doο, d⁴ο dο ⁴ϑ wñ-ůͥçLal„dο, dor de ¹, diese und ähnliche Partikel- verbindungen übergeben wir. Dagegen erwähnen wir Q m„⁴%̈—, welches zur nach- drücklichen Begründung dient. Isocr. Paneg.§ 82.„Es ist eben so schwer diejenigen zu loben, welehe Ausgezeichnetes geleistet haben, als die, welche nichts gethan haben. Bei den Letzteren fehlt der Stoff, bei den Ersteren bleiben die Worte hinter den Thaten zurück.“ 26g v6 G„(heisst es weiter)„eνοιυm(sc. 04 16„0⁴) 2⁰ u0ο 100τGG 4„dου 07 10000 10p ν 26νe en Toolcrν orare voααέεeνέιν daueprey, 6Gον εεν 110! uluαeν—τπ⁶ επ qeéxa da⁶ετεοεινασ 0⁵ 9⁸ 17&E dmπ⁴ασσςα τ dotæς duνανν sεν 94 100% ειστιέιινſ, 00 6 0» dè d τνν παια⁵⁴ασς§dςσσασeν, dA2d 2a 2 εμιmσάσν E11dα ⁷αεένινεέιαασφσ; Isocr. Paneg.§ 150. So namentlich rοες ydo od dsιννουν, τνς ꝛde 0dν ⅜eπ—, welche mit grossem Nachdruck begründen, besonders wenn der Satz ein argumentum ex contrariis enthält. 11) Von zν*νσα;—, welches als einleitende Formel der Hauptfrage vorgeschoben wird, bemerken wir, dass es weniger argumentirende Kraft hat als vielmehr dem Fortschreiten und Weitergehen in der Rede dient. ¹s)

nam und enim. nam und enim. Ueber quid enim? bemerkt Seyffert(Sschol. lat. I,§ 47):„quid

15) Fassen wir den Gebrauch von zatroi und zatrow&t, soweit er in dieser Abhandlung vorkommt, zusammen, so ergibt sich Folgendes: a) es führt nach vorausgehender assumptio die propositio ein; b) es dient zur Gliederung des Untersatzes; c) es recapitulirt den Untersatz und leitet zum Schlusssatz über; d) es fasst die Summe des Vorhergehenden in einen letzten, höchsten Ausdruck zusammen; e) es setzt einen extremen Fall.

16) Was in der vorigen Anmerkung unter a, c und e gesagt ist, gilt auch von quodsi.

17) Ueber nς in der Argumentation s. Birkler I. c.

18) xt yo; zum Zweck der Weiterführung der Rede findet sich Xen. Anab. V. 7, 10.— Cyr. I, 6, 12 und V, 5, 18 und 19. Mem. II, 6, 3.—