Aufsatz 
Die sprachlichen Formen, mit welchen die Glieder des Schlusses im Griechischen und Lateinischen eingeführt werden / von Ebhardt
Entstehung
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für den Anfüänger nicht leicht, sich die Mannigfaltigkeit der rhetorischen Wendungen, die hier möglich sind, zu merken, namentlich die F rageformen, die bald in einfacher Weise vorkommen, bald so, dass dem eigentlichen Interrogativsatz eine einleitende Frageformel vorausgeht, wie das bekannte quid enim? quid ergo? 1⁰ν 0d; und andere. Der Gebrauch dieser Formen ist ein ziemlich ausgedehnter, da sie nicht blos in der fortlaufenden Beweis- führung, sondern manche derselben auch im Einwurf und in der Widerlegung verwendet werden. Wir führen zuerst die folgernden, dann die begründenden Formen an.

a.

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02. Mag der Grundbegriff dieser Partikel der der Bestätigung oder der der Ueber⸗- einstimmung sein ¹²): aus beiden lassen sich die andern Bedeutungen ableiten. od dient dazu, um entweder den Inhalt des Vorhergehenden zu entwickeln, das Folgende als in dem Vorhergehenden enthalten darzustellen, oder, und dies ist unser Fall hier, um etwas als Folge und Folgerung aus dem Vorhergehenden zu bezeichnen. Ueber ody im Be- hauptungssatz sowie ouνον und 00νονν reden wir nicht. Dagegen erwähnen wir dοοσι; Xen. Mem. IV, 2, 12: ³ ◻νοοι ι, 8Of O.εο οl 1ο⁊Qονοες εο Mm.αυQ, ευπη⁴ εε&α 0rοι o diæαο εαννπ⁶ν ε᷑ετοιεν έν eεᷣνκνααωσαα; Nur der Schüler wegen sei bemerkt, dass diese Worte die conclusio zu einer unmittelbar vorhergehenden assumptio bilden; die Fragepartikel hat hier affirmativen Sinn und ist in der Bedeutung von nonne ergo? ge- braucht. Gewöhnlich aber hat sie negativen Sinn und zeigt an, dass aus dem Vorber- gehenden nichts zu folgern ist. So Dem. in Lept. 3 und 4. Nachdem erwühnt ist, dass die Athener schon oft in Folge von Täuschungen Beschlüsse gefasst hätten, heisst es: doν ο³ν ⁹ϑννοωσ6 οι*⁶μμον ι ταάπʒ ν6ει ½ evat a Souds, ds e de uπε 1τνοοουνειεεν μνπα TXE⁴οντιονινσνάν⁴α⁵ς‿ς Ferner 0; und zwar 00 0b,; um affirmativ zu, folgern, ς o; um einen negativen Schluss zu ziehen. Xen. Mem. J, 2, 23: ς¶ 1 2»0e½erat 2πσ⁵νορννα⁴σασννσα τμ 6 εν ϑςσ ιν 90⁵ρρονσνν cꝭ dας deυ εέντα ποαττεινναόινς ddννασσιε ν Dem. in Aristocr. 36: 0G 03» d 1ε½ ⁷ον edeyν ε παeοGιν(mω⁸‿ ε⁵ειάας deεα⁴deεενν YOdναά rντ 10 100 ι 9() Dieses 11 ½◻ᷣ od gibt die logische Folgerung mit grossem Nachdruck, in- dem der Satz, welchen es einleitet, als unwiderlegliches Resultat der vorausgehenden Gedankenentwicklung hingestellt wird.¹²) Ferner 21 00; Xen. Hell. VI, 3, 15:Wie werden uns jedenfalls zu irgend einer Zeit wieder nach Frieden sehnen. 21 0-, heisst es weiter, de? eνεει τ⁶ον ναο⁶νρ μeαεεν àAemλς⁵ονφ od X de 1dxilαιτα 1100 1 ανικηκνκτν veveεσ ε&O» 1mσόσαἀσ˙5αα; Hiervon ist zu unterscheiden die Formel zi oνν; auf welche ein zweiter Fragesatz folgt. So Dem. de cor. 219 und 220;Es hat in Athen viele grosse Redner gegeben, sagt Demosthenes,allein keiner von diesen hat sich dem Staat vollständig hingegeben, sondern der, welcher Anträge stellte, übernahm keine Gesandt- schaft, und, wer Gesandtschaften übernahm, stellte keine Anträge, sondern Jeder von ihnen bebielt sich Musse und für den Fall, dass sich etwas Widriges ereignen sollte, einen Rückhalt vor. 11 02; heisst es weiter! ι xαιςι&⅜e, 1ο GQν drreνοασς dανκ¶ꝛ?æ² 20 1, dore

12) Krüger, Gr. Gramm.§ 69, 52; Bäumlein I. c. p. 174. 13) Ueber x⁴ς in der Argumentation vgl. Birkler, Progr. v. Ehingen von 1868, p. 9. ff. 2*