Wettkämpfe verursachten, sowie aus der Berühmtheit der bei dieser Gelegenheit vorgetragenen Dithyramben, dass diese Chöre ziemlich umfangreich gewesen sein müssen; freilich meint er auch(8. 394 f.), es seien im ganzen mit den am Proagon beteiligten und mit den dramatischen nur 10 Chöre gewesen, doch ist jetzt bewiesen, dass 5 Knaben- und 5 Männerchöre im Iyrischen Agon auftraten(vgl. Bergk, griech. Litt.-Gesch. II, 501; Lipsius an der 8. 27 angegebenen Stelle). Es ist daher unmöglich, für den doch auch geraume Zeit in Anspruch nehmenden Festzug und die kyklischen Wettkämpfe zusammen nur einen Tag anzusetzen, und es bleibt uns somit nichts Anderes übrig, als den 14. Elapheb. noch als Festtag der grossen Dionysien zu betrachten. Zwar sagt P. Stengel(Iw. Müllers Handbuch V, 3, 151), dass an hohen Festtagen Gerichtssitzungen, Volksversanmlungen uni überhaupt öffentliche Arbeiten und Geschäfte untersagt waren, und Oehmichen behauptet(a. a. O. 8. 117), der Friedens- schluss im Jahre 423 könne nicht an einem Festtag einge- treten sein, aber die Beispiele von Volksbeschlüssen an Festtagen sind doch nicht sehr selten, wie aus der folgenden Tabelle hervorgeht(die Beispiele erstrecken sich vom Beginn des 4. Jahrhunderts bis zur römischen Periode; im 5. Jahr hundert sind die Psephismen noch undatiert):
Das auf diesen fahr Monat|| mag fallende Fest ha snegutelle, Boedromion 6. Marathonien. 52-42 v. Ohr, C. J. A. II, 481, 2 18. 284/3(O1.124,1.,)l0. J. A. II, 314. n» 4 Eleusinien. nach Ol. 124. Ic, J. A. II, 380. E 20.[Ende der 01. 1310. 3. A. IT, 308. (297-296 v.Chr.) Pyanopsion 6.| Kybernesien. jum Ol. 163, 4 0.9. A, IL 481. |(125/4 v. Uhr.) “ 1. Halimusische Mitte d. 2, Jahrh. C. J. A. IT, 471,50, |. - 29.| Apaturien,[Ol. 112, 4 0. J. A. II, 178. Bl an(329/8 v. Chr.) Maimakterion| 21.) Fest des Zeus Ol. 130, 1 Diog. Laert. VII, Georgos,(260/59 v, Chr.) 1, 10,


