Aufsatz 
Zur Festordnung der großen Dionysien
Entstehung
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Dass ja im Theater die Zuschauer manchmal auch etwas genossen, wird bezeugt durch Aristot. Eth. Nieom. X, 5. (Biov nal u Tois dearpurs 0: Tpaynnarilovss, Ürav padAor or Da, TorE pakısra adro dpwow) und die am londe von Anm. 2 auf dieser Seite angeführten Stellen: (liese Krfrischungen aber waren nur Naschwerk und keine eonsistenten Speisen, wie sie das Publikum gebraucht hätte, wenn das Theater 12 und mehr Stunden gedauert hätte, Das Theater während der Aufführungen zu verlassen, war vielleicht, um Unordnung zu verhüten, bestimmt untersagt (so Ribbeek, Rhein. Mus. XXIV, 8. 134) und kam jeden- falls schon aus dem Grunde nur äusserst selten vor, weil man beim Wiedereintritt neu zu zahlen hatte(Benndorf, Beiträge zur Kenntnis des athenischen Theaters[1875] S, 29), Und 3 Tage lang je 1215 Stunden Theater auszuhalten war wohl selbst für die schaulustigen Athener zuviel.

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Dann wäre es auch für die Preisrichter ungeheuer schwer gewesen, ihr Amt richtig auszuüben, wenn jeden Tag eine tragische Trilogie nebst Satyrspiel und eine Komödie zur Aufführung gekommen wären; denn auf diese Weise Mussten sich ja die Eindrücke vollständig verwischen, zumal die Satvrspiele, die nach Sauppes und Stahls Annahme zwischen den Tragödien und Komödien aufgeführt wurden, (loch manche Ähnlichkeit mit den letzteren hatten. Dagegen war besonders für die Komödien die Beurteilung erleichtert, wenn sie in einer Reihe, an einem Tage auf einander folgten. Diese inneren Gründe müssten uns daher meines Erachtens schon bestimmen, die Aufführung der Komödien auf einen besonderen Tag zu verlegen, wenn uns dies auch nicht durch

des 5, Jahrhunderts die Vorstellungen erst dann"begannen, wenn das Publikum das&5ta7oy genossen hatte; denn dann hätten die Aufführungen von etwa 11 bis 8 oder 9 Uhr Abends gedauert. was bei der Kürze der Tage im März ganz unmöglich ist. Vielleicht fing man in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts an

,‚ die tpayı,- Y277 so reichlich zu verteilen, dass der Pöbel sich das erste Früh-

Stück ersparen zu können glaubte(vgl. C. J. Gr. 1625, 55: Aristoph. Vesp. 58 mit dem Scholion dazu, Aristoph. Plut. 797).